{"id":10265,"date":"2023-03-28T19:37:35","date_gmt":"2023-03-28T17:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/?p=10265"},"modified":"2023-03-28T19:37:35","modified_gmt":"2023-03-28T17:37:35","slug":"diese-woche-im-bundestag-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2023\/03\/28\/diese-woche-im-bundestag-28\/","title":{"rendered":"Diese Woche im Bundestag"},"content":{"rendered":"<header class=\"dv-entry-header\">\n   <a href=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/banner-die-woche-im-bundestag.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/banner-die-woche-im-bundestag.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"315\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10029\" srcset=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/banner-die-woche-im-bundestag.jpg 700w, https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/banner-die-woche-im-bundestag-300x135.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><br \/>\n<\/header>\n<div id=\"dv-ws\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h2 class=\"dv-ws-date\">MI | 29.03.2023 | 93.&nbsp;Sitzung<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 22<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Sicherheit im Mittelmeer gew\u00e4hrleisten<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Auslandseins\u00e4tze<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Die NATO-Staaten haben 2016 die maritime Sicherheitsoperation &#8222;SEA GUARDIAN&#8220; beschlossen. Ziel ist, den Schiffsverkehr im Mittelmeer abzusichern und den maritimen Terrorismus und damit im Zusammenhang stehende illegale Aktivit\u00e4ten, wie Waffenschmuggel und Menschenhandel, einzud\u00e4mmen. Dadurch wird die S\u00fcdflanke des NATO-B\u00fcndnisgebietes gest\u00e4rkt und der Handel im Mittelmeerraum abgesichert. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Gemeinsam mit anderen NATO-Mitgliedsstaaten erstellen Schiffe und Flugzeuge der Bundeswehr ein umfassendes Lagebild f\u00fcr das Mittelmeer und \u00fcberwachen den Seeraum. Zu ihren weiteren Aufgaben geh\u00f6rt die Kontrolle von Schiffen, wenn sie verd\u00e4chtigt werden, eine Verbindung zu terroristischen Organisationen zu haben, sowie die v\u00f6lkerrechtliche Verpflichtung zur Rettung von in Seenot geratenen Personen.<\/p>\n<p>In dieser Woche stimmt der Bundestag \u00fcber einen <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/056\/2005667.pdf\">Antrag der Bundesregierung<\/a> ab, der vorsieht, dass das Mandat bis zum 31. M\u00e4rz 2024 verl\u00e4ngert und regelm\u00e4\u00dfig evaluiert wird. Die Obergrenze f\u00fcr einzusetzende Bundeswehrsoldat:innen bleibt unver\u00e4ndert bei 550. Das Einsatzgebiet umfasst das Mittelmeer au\u00dferhalb der K\u00fcstenmeere.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h2 class=\"dv-ws-date\">DO | 30.03.2023 | 94.&nbsp;Sitzung<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 6<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Bilanz und Perspektiven f\u00fcr den Sport in Deutschland<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Sport<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Die gesellschaftspolitische Bedeutung von Sport ist unbestritten. Breitensport, wie auch Spitzensport sind f\u00fcr Integration, Bildung, Erziehung, Gesundheitsvorsorge, Inklusion und internationale Verst\u00e4ndigung unverzichtbar. Der <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/059\/2005900.pdf\">15. Sportbericht der Bundesregierung<\/a> bilanziert die sportpolitische Entwicklung in Deutschland von 2018 bis 2021. Insgesamt 2,3 Milliarden Euro an Bundesmitteln flossen in diesem Zeitraum in die Sportf\u00f6rderung. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Dabei war der betrachtete Zeitraum eine besonders herausfordernde Zeit auch f\u00fcr den Sport. Die Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie hinterlie\u00dfen im Sport deutliche Spuren: Zuschauerverbote, eingeschr\u00e4nkte Trainingsbetriebe, Schlie\u00dfung von Sportanlagen und Einstellung von Sportangeboten im Profi- und Breitensport haben dazu gef\u00fchrt, dass wichtige Strukturen wegfielen und die Zahl der im Sport und im Vereinsleben Aktiven stark zur\u00fcckgegangen ist. <\/p>\n<p>Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen hat der Bewegungsmangel dramatisch zugenommen. Gemeinsame Anstrengungen von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen konnten dazu beitragen, dem zu begegnen und eine Welle von Insolvenzen zu verhindern. Mit den Coronahilfen Profisport des Bundes wurden zahlreiche Profisportvereine, -unternehmen und Verb\u00e4nde finanziell unterst\u00fctzt. Auch der Breitensport soll k\u00fcnftig mit gezielten Hilfen, beispielsweise dem Programm &#8222;Restart Germany &#8211; Sport bewegt Deutschland&#8220;, unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Weitere Themen des Berichts sind unter anderem die Erfolge der deutschen Sportler:innen bei internationalen Wettbewerben, Athleten- und Projektf\u00f6rderung, die Verbesserung der Dualen Karriere f\u00fcr Spitzensportler:innen mit Behinderung, die Bek\u00e4mpfung von Doping, Spielmanipulation und sexualisierter Gewalt im Sport, sowie die Umsetzung der Neustruk-turierung der Spitzensportf\u00f6rderung.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 8<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Schutz f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im S\u00fcdsudan<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Auslandseins\u00e4tze<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Auch mehr als elf Jahre nach der Unabh\u00e4ngigkeit bleibt S\u00fcdsudan auf die Unterst\u00fctzung der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Zwar haben sich die B\u00fcrgerkriegsparteien im September 2018 auf ein Friedensabkommen und im Februar 2020 auf die Bildung einer \u00dcbergangsregierung geeinigt. Die Sicherheitslage im Land bleibt jedoch aufgrund von ethnischen Konflikten und Gewalt gegen die Zivilbev\u00f6lkerung und humanit\u00e4re Helferinnen weiterhin fragil. Zudem sind von den rund zw\u00f6lf Millionen Einwohnerinnen des Landes mehr als neun Millionen auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Die Mission der Vereinten Nationen im S\u00fcdsudan (United Nations Mission in the Republic of South Sudan, kurz: UNMISS) nimmt deshalb weiterhin eine Schl\u00fcsselrolle ein. Sie zielt darauf ab, die Zivilbev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen, den Frieden zu sichern und den Weg freizumachen f\u00fcr Wahlen in 2025. Deutschland leistet daf\u00fcr einen wichtigen Beitrag, der international hohe Wertsch\u00e4tzung erf\u00e4hrt. Die Bundeswehr stellt Beratungs-, Verbindungs- und Be-obachtungsoffizier:innen sowie Personal in F\u00fchrungsst\u00e4ben der Mission bereit und unterst\u00fctzt bei der technischen Ausr\u00fcstung, der Minenr\u00e4umung und der Ausbildung von truppenstellenden Nationen und den Vereinten Nationen. Das <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/056\/2005668.pdf\">Mandat<\/a> wird regelm\u00e4\u00dfig evaluiert und bis zum 31. M\u00e4rz 2024 verl\u00e4ngert. Auch k\u00fcnftig werden nicht mehr als 50 Soldat:innen eingesetzt.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 10<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Whistleblower besser sch\u00fctzen<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Whistleblower<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Wir beraten in dieser Woche abschlie\u00dfend in 2.\/3. Lesung zwei Gesetzesentw\u00fcrfe der Koalitionsfraktionen f\u00fcr einen besseren Schutz hinweisgebender Personen. Wir wollen Hinweis-geber:innen (Whistleblower) im beruflichen Umfeld k\u00fcnftig umfassender sch\u00fctzen, da sie einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung und Ahndung von Missst\u00e4nden leisten. Vorgesehen ist, berufliche Repressalien, wie K\u00fcndigungen, aufgrund von Missstands-Hinweisen zu verbieten. F\u00fcr die Meldung von Verst\u00f6\u00dfen im Unternehmen oder in einer Beh\u00f6rde werden interne und externe Meldestellen eingerichtet, die auch anonyme Meldungen entgegennehmen k\u00f6nnen. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Mit den zwei Gesetzentw\u00fcrfen wird nun ein neuer Anlauf genommen, da das im Dezember 2022 vom Bundestag verabschiedete Hinweisgeberschutzgesetz nicht die Zustimmung des Bundesrats fand. Der Gro\u00dfteil der Regelungen, die der Umsetzung der Hinweisgeberschutz-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union dienen, ist nun in einem nicht zustimmungspflichtigen <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/059\/2005992.pdf\">Gesetzentwurf<\/a> zu finden. Der <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/059\/2005991.pdf\">Entwurf &#8222;zur Erg\u00e4nzung der Regelungen zum Hinweisgeberschutzgesetz&#8220;<\/a> legt dar\u00fcber hinaus fest, dass die Regelungen auch f\u00fcr Beamtinnen der L\u00e4nder, Gemeinden und Gemeindeverb\u00e4nden gelten sollen, was die Zustimmung des Bundesrates erforderlich macht.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 12<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Europawahl st\u00e4rken<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Wahlrecht<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Das Europ\u00e4ische Parlament (EP) hat im Mai 2022 einen Vorschlag zur Reform des europ\u00e4ischen Wahlrechts auf den Weg gebracht, mit dem die EU-weite Dimension deutlich gest\u00e4rkt werden soll. Die umfassenden Reformvorschl\u00e4ge werden nun vom EU-Ministerrat beraten. F\u00fcr die kommende Europawahl, die in Deutschland am 9. Juni 2024 stattfindet, werden sie noch nicht greifen. Die Koalitionsfraktionen positionieren sich zu diesem Vorhaben mit einem <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/059\/2005990.pdf\">Antrag<\/a>, den wir in dieser Woche beraten. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Die Vorschl\u00e4ge des EP werden ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft und der Bundesregierung werden f\u00fcr die weiteren Verhandlungen auf europ\u00e4ischer Ebene Ziele mitgegeben. <\/p>\n<p>Insbesondere die Einf\u00fchrung eines unionsweiten Wahlkreises mit transnationalen Listen ist ein unabdingbarer Baustein eines zuk\u00fcnftigen europ\u00e4ischen Wahlrechts. Dies und die Einf\u00fchrung des Spitzenkandidat:innenprinzips kann dazu beitragen, die Wahlbeteiligung zu erh\u00f6hen und somit die demokratische Legitimation zu st\u00e4rken. W\u00e4hler:innen k\u00f6nnten sich so direkt f\u00fcr eine:n von den europ\u00e4ischen Parteien vorgeschlagene:n EU-Kommissionspr\u00e4sident:in entscheiden. Unterst\u00fctzt wird auch der Vorschlag, das Wahlalter anzugleichen und europaweit ein aktives Wahlrecht ab 16 Jahren einzuf\u00fchren. In Deutschland gilt dies bereits f\u00fcr die n\u00e4chste Europawahl 2024.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 16<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">\u00dcbereinkommen \u00fcber die Internationale Seeschifffahrts-Organisation<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Umwelt<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Der Bundestag stimmt in dieser Woche \u00fcber die <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/056\/2005651.pdf\">Ratifizierung der \u00c4nderungen am \u00dcbereinkommen \u00fcber die Internationale Seeschifffahrtsorganisation<\/a> ab. Nach dem Seerechts\u00fcbereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 ist die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization, IMO) zust\u00e4ndig f\u00fcr die Annahme von internationalen Seeschifffahrts-Regelungen und Normen \u00fcber maritime Sicherheit, die Leistungsf\u00e4higkeit der Seeschifffahrt und den Schutz, die Verh\u00fctung und die \u00dcberwachung der Meeresverschmutzung durch Schiffe. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung setzt die von der Versammlung der IMO am 8. Dezember 2021 vorgenommenen \u00c4nderungen am \u00dcbereinkommen um. Damit die \u00c4nderungen in Kraft treten k\u00f6nnen, m\u00fcssen zwei Drittel der 175 IMO-Mitgliedstaaten zustimmen. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Durch die \u00c4nderungen des IMO-\u00dcbereinkommens soll der Rat der Organisation von derzeit 40 auf 52 Mitglieder erh\u00f6ht und die bisherige zweij\u00e4hrige Amtszeit der Ratsmitglieder auf vier Jahre verl\u00e4ngert werden. Als Exekutiv- und politisches Steuerungsorgan der Organisation ist der Rat f\u00fcr die Erstellung von Empfehlungen in Bezug auf maritime Sicherheit und Umweltverschmutzungspr\u00e4vention zust\u00e4ndig.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h2 class=\"dv-ws-date\">FR | 31.03.2023 | 95.&nbsp;Sitzung<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 14<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Verbraucherinnen und Unternehmen z\u00fcgig entlasten<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Energiekosten<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Seit M\u00e4rz 2023 gelten die Preisbremsen f\u00fcr Strom, Gas und Fernw\u00e4rme, die Verbraucher:innen und Unternehmen vor zu hohen Energiekosten sch\u00fctzen. Bevor Entlastungen f\u00fcr die Endverbraucher:innen auf den Weg gebracht werden, m\u00fcssen zahlreiche Pr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt werden &#8211; unter anderem werden die Einhaltung von beihilferechtliche Auflagen wie Entlastungsh\u00f6chstgrenzen, die \u00dcberwachung der ordnungsgem\u00e4\u00dfen Abwicklung von Entlastungen, die hinreichende Erf\u00fcllung der Arbeitserhaltungspflicht oder m\u00f6gliche R\u00fcckforderungen von zu viel gew\u00e4hrten Entlastungen gepr\u00fcft. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Bisher werden diese Pr\u00fcfungen von staatlichen Beh\u00f6rden \u00fcbernommen. Angesichts der neuartigen, umfangreichen und komplexen Aufgaben kommen k\u00fcnftig auch juristische Personen des Privatrechts als Pr\u00fcfbeh\u00f6rde infrage. Das sieht ein <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/059\/2005994.pdf\">Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur \u00c4nderung des Strompreisbremsegesetzes (StromPBG) sowie des ErdgasW\u00e4rme-Preisbremsengesetzes<\/a> vor, der in dieser Woche abschlie\u00dfend vom Bundestag beraten wird. Hierdurch kann st\u00e4rker auf externen Sachverstand zur\u00fcckgegriffen werden und Verbraucherinnen und Unternehmen werden schneller und unkomplizierter entlastet. Die sogenannte Beleihung der Pr\u00fcfbefugnis auf einen privaten Akteur erfolgt durch das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und kann jederzeit ganz oder teilweise zur\u00fcckgenommen werden. Die Aufsicht liegt beim BMWK oder einer ihm nachgeordneten Beh\u00f6rde.<\/p>\n<p>Konkretisiert werden \u00fcberdies die Regelungen im StromPBG zur Absch\u00f6pfung von \u00dcbergewinnerl\u00f6sen. K\u00fcnftig k\u00f6nnen auch Absicherungsgesch\u00e4fte au\u00dferhalb der Energieb\u00f6rse European Energy Exchange AG (EEX) in Leipzig gemeldet und bei der Ermittlung der Erl\u00f6se ber\u00fccksichtigt werden, sofern ihre Wirkung einem Absicherungsgesch\u00e4ft an der EEX entspricht. Diese Regelung schafft Rechtsklarheit.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 20<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">Der Marshall-Plan als Vorbild f\u00fcr heute<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Marshall-Plan<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Vor 75 Jahren &#8211; am 3. April 1948 &#8211; hat der US-Kongress den nach dem damaligen amerikanischen Au\u00dfenminister so genannten Marshall-Plan verabschiedet. Die damit verbundenen Finanzhilfen, von denen Deutschland und andere europ\u00e4ische Staaten bis heute profitieren, f\u00f6rderten den Wiederaufbau Europas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Zugleich legte der Plan den Grundstein f\u00fcr die europ\u00e4ische Integration und die transatlantische Zusammenarbeit, die mit Blick auf Russlands Krieg gegen die Ukraine und den wachsenden Einfluss Chinas nichts an Bedeutung verloren haben. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Im Gegenteil: Mit einem Antrag, der in dieser Woche im Plenum des Bundestages beraten wird, w\u00fcrdigen die Koalitionsfraktionen den Marshall-Plan als Fundament der bis heute andauernden engen transatlantischen Partnerschaft. Zugleich gilt es, das internationale V\u00f6lkerrecht und multilaterale Institutionen zu sch\u00fctzen und die Ukraine weiter zu unterst\u00fctzen. Gefordert wird auch ein \u00e4hnliches Wiederaufbauprogramm f\u00fcr die Ukraine.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"module-ws dv-ws-item\">\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-top\">TOP 3<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<h3 class=\"dv-ws-headline\">UN-Waffenembargo gegen Libyen sichern<\/h3>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-row\">\n<div class=\"dv-generic-col-1\">\n<div class=\"dv-ws-issue\">Auslandseins\u00e4tze<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-intro-text\">\n<p>Seit mehr als zehn Jahren herrscht in Libyen ein B\u00fcrgerkrieg, der das Land politisch spaltet. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen hat die Bundesregierung 2019 den so genannten &#8222;Berliner Prozess&#8220; angesto\u00dfen, um Frieden und Stabilit\u00e4t in Libyen zu erm\u00f6glichen. <span class=\"collapsible-ws\"><i class=\"fa-solid fa-turn-down rotate\"><\/i><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"body-ws dv-generic-row\" style=\"display: none;\">\n<div class=\"dv-generic-col-1 empty\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"dv-generic-cols-2-3\">\n<div class=\"dv-ws-main-text\">\n<p>Trotz einiger Erfolge in den vergangenen Jahren hat sich die Situation zuletzt wieder versch\u00e4rft. Verst\u00f6\u00dfe gegen das Waffenembargo der Vereinten Nationen, sowie die hohe Anzahl ausl\u00e4ndischer S\u00f6ldner:innen und islamistischer Terrororganisationen gef\u00e4hrden den Friedensprozess im Land.<\/p>\n<p>Das Engagement der internationalen Staatengemeinschaft in Libyen bleibt daher weiterhin notwendig. Seit Februar 2020 engagiert sich die Bundeswehr im Rahmen der EU-Mission EUNAVFOR MED IRINI. Diese leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des gegen Libyen verh\u00e4ngten Waffenembargos. <\/p>\n<p>Der Einsatz umfasst dar\u00fcber hinaus die Bek\u00e4mpfung von Schleuser:innen, die Eind\u00e4mmung der illegalen Ausfuhr von Erd\u00f6l, sowie die Seenotrettung von Gefl\u00fcchteten. Angesichts des wiederholten Fehlverhaltens einzelner Einheiten der libyschen K\u00fcstenwache gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen und Nichtregierungsorganisationen, wird sich die Bundeswehr k\u00fcnftig jedoch nicht mehr an der Ausbildung der libyschen K\u00fcstenwache beteiligen.<\/p>\n<p>Das Mandat umfasst weiterhin bis zu 300 Soldat:innen, wird regelm\u00e4\u00dfig evaluiert und soll auf <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/061\/2006117.pdf\">Antrag der Bundesregierung<\/a> bis zum 30. April 2024 verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; MI | 29.03.2023 | 93.&nbsp;Sitzung TOP 22 Sicherheit im Mittelmeer gew\u00e4hrleisten Auslandseins\u00e4tze Die NATO-Staaten haben 2016 die maritime Sicherheitsoperation &#8222;SEA GUARDIAN&#8220; beschlossen. Ziel ist, den Schiffsverkehr im Mittelmeer abzusichern&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3386],"tags":[],"quellen":[330],"class_list":["post-10265","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-woche-im-bundestag","quellen-mdb-dirk-voepel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10265\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10265"},{"taxonomy":"quellen","embeddable":true,"href":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-json\/wp\/v2\/quellen?post=10265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}