{"id":13247,"date":"2025-12-16T18:57:02","date_gmt":"2025-12-16T17:57:02","guid":{"rendered":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/?p=13247"},"modified":"2025-12-16T18:57:02","modified_gmt":"2025-12-16T17:57:02","slug":"gegen-wohnungslosigkeit-und-fuer-soziale-wohnungspolitik-in-nrw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2025\/12\/16\/gegen-wohnungslosigkeit-und-fuer-soziale-wohnungspolitik-in-nrw\/","title":{"rendered":"Gegen Wohnungslosigkeit und f\u00fcr soziale Wohnungspolitik in NRW"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/banner-diese-woche-im-landtag-01.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10267\" src=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/banner-diese-woche-im-landtag-01.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/banner-diese-woche-im-landtag-01.jpg 700w, https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/banner-diese-woche-im-landtag-01-300x111.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_7690\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bongers-sonja-2020-lg.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7690\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7690\" src=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bongers-sonja-2020.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7690\" class=\"wp-caption-text\">Sonja Bongers ist Erste B\u00fcrgermeisterin der Stadt Oberhausen und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen<\/p><\/div>\n<p>Studien und Befragungen zeigen deutlich: Bezahlbares Wohnen wird von der Bev\u00f6lkerung als elementares Grundbed\u00fcrfnis angesehen. Hohe Wohnkosten gelten als erhebliches Armutsrisiko, das nicht nur die finanzielle Situation belastet, sondern auch negative Folgen f\u00fcr die Entwicklung von Kindern, f\u00fcr soziale Teilhabe und f\u00fcr das Zusammenleben in den St\u00e4dten hat. Erwartet wird von der Politik vor allem eine St\u00e4rkung des sozialen Wohnungsbaus, die F\u00f6rderung von Wohnungsgenossenschaften sowie wirksame Instrumente gegen steigende Mieten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig spitzt sich die allgemeine Wohnungskrise in Nordrhein-Westfalen weiter zu. In vielen St\u00e4dten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Familien mit durchschnittlichem oder geringem Einkommen finden kaum noch eine Wohnung, die sie bezahlen k\u00f6nnen. Immer \u00f6fter bleibt die Suche erfolglos.<!--more--><\/p>\n<p>Der Mangel an Wohnraum treibt die Mieten nach oben und macht bezahlbares Wohnen f\u00fcr breite Teile der Bev\u00f6lkerung zur Mangelware. So liegt der durchschnittliche Mietpreis in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal 2025 bei 08,66 \u20ac\/m2. Das entspricht einem Anstieg um fast f\u00fcnf Prozent im Vergleich zum Vorjahr (08,25\u20ac\/m2 ).<\/p>\n<h3 class=\"spd-ob-crossheading\">Ballungsr\u00e4ume im Fokus<\/h3>\n<p>In den Ballungsr\u00e4umen mit angespannten Wohnungsm\u00e4rkten ist diese Entwicklung deutlich dramatischer. Die weiter steigenden Mietpreise in NRW bringen viele Menschen in eine schwierige Lage und verst\u00e4rken damit auch die soziale Schieflage in den Quartieren in NRW: &#8222;Ganze Stadtteile entwickeln sich zu sozialen Brennpunkten, w\u00e4hrend andere zu exklusiven Wohnlagen f\u00fcr Wohlhabende werden. Diese Entwicklung gef\u00e4hrdet langfristig den sozialen Frieden&#8220;, so die SPD-Rechtsexpertin Sonja Bongers.<\/p>\n<p>Besonders betroffen sind junge Menschen, Studierende, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen. Dem steht eine Mieterschutzverordnung der Landesregierung gegen\u00fcber, die 85 Prozent aller Kommunen im Land vom m\u00f6glichen Mieterschutz nach dem B\u00fcrgerlichen Gesetzbuch ausnimmt.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen aufgrund der realit\u00e4tsfernen Gebietskulissen, die der Verordnung zugrunde liegen, in weiten Teilen des Landes ungerechtfertigte Mietpreiserh\u00f6hungen bei Bestands- wie bei Wiedervermietungsmieten nicht bek\u00e4mpft werden, weil die Anwendung der Mietpreisbremse wie der Kappungsgrenzen unzul\u00e4ssig gemacht wird.<\/p>\n<h3 class=\"spd-ob-crossheading\">D\u00fcstere Prognosen<\/h3>\n<p>Gleichzeitig sinkt die Zahl der mietpreisgebundenen Wohnungen dramatisch. Prognosen der NRW.BANK gehen davon aus, dass bis 2035 nur noch 217.000 solcher Wohnungen verf\u00fcgbar sein werden. Im Jahr 2000 hatte die Zahl noch bei weit \u00fcber 800.000 gelegen. Allein bis zum Jahr 2030 muss laut der Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK mit einem j\u00e4hrlichen R\u00fcckgang dieses Angebots um durchschnittlich rund 20.000 Wohneinheiten pro Jahr gerechnet werden.<\/p>\n<p>Zwangsr\u00e4umungen versch\u00e4rfen die Lage auf den Wohnungsmarkt zus\u00e4tzlich. 2023 wurden in NRW 8.998 Wohnungen zwangsger\u00e4umt, ein trauriger Spitzenwert unter den deutschen Bundesl\u00e4ndern. Zwangsr\u00e4umungen sind nicht vollst\u00e4ndig verhinderbar, aber insbesondere bei vulnerablen Gruppen muss daf\u00fcr Sorge getragen werden, dass die Zwangsr\u00e4umung die Menschen nicht in Wohnungslosigkeit oder Obdachlosigkeit treibt.<\/p>\n<p>Und die Zahl der Menschen, die in unserem Land von Wohnungslosigkeit betroffen sind, steigt seit Jahren. Dabei bedeutet Wohnungslosigkeit nicht nur den Verlust eines sicheren Zuhauses, sondern auch den Verlust von Schutz, Privatsph\u00e4re und sozialer Teilhabe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studien und Befragungen zeigen deutlich: Bezahlbares Wohnen wird von der Bev\u00f6lkerung als elementares Grundbed\u00fcrfnis angesehen. 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