{"id":2615,"date":"2015-12-29T10:17:13","date_gmt":"2015-12-29T08:17:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=2615"},"modified":"2016-12-27T14:46:33","modified_gmt":"2016-12-27T13:46:33","slug":"liebe-oberhausenerinnen-und-oberhausener","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2015\/12\/29\/liebe-oberhausenerinnen-und-oberhausener\/","title":{"rendered":"Liebe Oberhausenerinnen und Oberhausener,"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/gasometer_08.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1379\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1379\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/gasometer_08.jpg\" alt=\"gasometer_08\" width=\"200\" height=\"127\" \/><\/a>zu den bew\u00e4hrten Traditionen eines Gru\u00dfwortes zum Jahreswechsel geh\u00f6rt der R\u00fcckblick auf das vergangene Jahr. Und dabei wird \u00fcberdeutlich, dass das Jahr 2015 als das Jahr der Fl\u00fcchtlinge in die Chronik unserer Stadt eingehen wird. Die schrecklichen Ereignisse im \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Mittelmeerraum haben die dort lebenden Menschen in ungeahnter Zahl veranlasst, als letzten Ausweg aus ihrer Heimat zu fliehen und Sicherheit und Schutz vor Verfolgung auch in unserer Stadt zu suchen.<!--more--><\/p>\n<p>Die erste Herausforderung, den Fl\u00fcchtlingsfamilien eine sichere und menschenw\u00fcrdige Unterkunft zu bieten, ist durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der gesamten Stadtgesellschaft gemeistert. Das herausragende Engagement der Ehrenamtlichen, der Kirchen, der Wohlfahrtsverb\u00e4nde und Initiativen, der Vereine, des Technischen Hilfswerkes, der Schulen, des Roten Kreuzes und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben eine Willkommenskultur in Oberhausen erm\u00f6glicht, die uns stolz macht. Stolz auf eine Stadtgesellschaft, die durch ihre Spenden und ihre Hilfsbereitschaft Zeichen setzt gegen Hass, Gewalt und Rassismus.<\/p>\n<p>Wir sind uns aber auch bewusst, dass das Jahr 2016 neue, noch gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen stellen wird. Neben der bereits bestehenden dr\u00e4ngenden Unterbringungsproblematik bei weiter steigenden Fl\u00fcchtlingszahlen wird sich die gewaltige Aufgabe der Integration der Fl\u00fcchtlinge stellen. Die \u00fcberwiegende Zahl der gefl\u00fcchteten Menschen wird in Oberhausen bleiben und leben. Und dabei kann sich der Wunsch nach Integration nicht auf die Vermittlung von einfachen Sprachkenntnissen allein beschr\u00e4nken. Integration in unsere Gesellschaft bedeutet an erster Stelle Bildung und Arbeit. F\u00fcr die Fl\u00fcchtlingskinder werden Pl\u00e4tze in den Kindertageseinrichtungen und in den Schulen ben\u00f6tigt, die Jugendlichen brauchen Ausbildungspl\u00e4tze, die Erwachsenen Arbeitsstellen. Unbestreitbar wird daher durch die notwendige Integration der Blick gesch\u00e4rft werden auf die bereits bestehenden Problemfelder in unserer Stadt: die alarmierend geringe Zahl von Ausbildungspl\u00e4tzen f\u00fcr Oberhausener Schulabg\u00e4nger und die weit \u00fcberdurchschnittliche Anzahl von Langzeitarbeitslosen.<\/p>\n<p>Die in der letzten Ratssitzung des Jahres verabschiedete Neuorganisation der Wirtschaftsf\u00f6rderung kann bei der Bew\u00e4ltigung dieser Problemfelder nur ein Baustein sein. Die Erm\u00f6glichung neuer zus\u00e4tzlicher Arbeitsstellen in unserer Stadt und die Einforderung von ausreichenden Ausbildungspl\u00e4tzen werden die zentralen Herausforderungen sein, die die Kommunalpolitik nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen angehen kann.<\/p>\n<p>Das Jahr 2016 wird nach vier Jahren wieder ein Jahr ohne Wahlen, ohne Wahlkampf sein. Das bietet die Chance auf sachliche Diskussionen und pragmatische L\u00f6sungen \u2013 fern jeglicher Wahlkampfrhetorik. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die SPD-Ratsfraktion gemeinsam mit ihren Partnern in der Ampelkoalition nach der Wahl von Daniel Schranz zum Oberb\u00fcrgermeister keine Blockadepolitik betrieben. Im Gegenteil. Die Verabschiedung des Haushaltsplans f\u00fcr 2016 ist mit den Stimmen des Oberb\u00fcrgermeisters und der Ampelkoalition erfolgt \u2013 bei Enthaltung der CDU-Ratsfraktion. Dadurch werden wir auch im n\u00e4chsten Jahr mit einem genehmigten Haushalt arbeiten und die Finanzmittel aus dem St\u00e4rkungspakt und aus den F\u00f6rderprogrammen nutzen k\u00f6nnen. Es bleibt dabei: Statt kurzsichtiger Polittaktik werden wir uns weiterhin sachlich, pragmatisch und ergebnisorientiert f\u00fcr Oberhausen einsetzen \u2013 auch gemeinsam mit dem Oberb\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>Eine der Lehren aus 2015 ist die bedauerliche Tatsache, dass sich immer mehr Menschen von der Kommunalpolitik insgesamt nicht mehr verstanden, nicht mehr mitgenommen f\u00fchlen. Hier sehen wir uns besonders gefordert, verlorenes Vertrauen wieder zur\u00fcckzugewinnen. Die SPD-Nachbarschaftskampagne, die der neu aufgestellte Vorstand der Oberhausener SPD fortf\u00fchren wird, bildet die Basis f\u00fcr neue Diskussions- und Aktionsformen, mit denen wir wieder das Interesse an Kommunalpolitik und an politischer Mitgestaltung wecken wollen. Denn nur dann, wenn es gelingt, m\u00f6glichst viele Oberhausenerinnen und Oberhausener f\u00fcr das politische Mitarbeiten zu interessieren, werden wir die geschilderten Herausforderungen meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen allen Menschen in unserer Heimatstadt ein gesundes, friedvolles und gl\u00fcckliches Jahr 2016!<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer<\/strong><br \/>\n<em>Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion<\/em><\/p>\n<p><strong>Dirk V\u00f6pel<\/strong><br \/>\n<em>Vorsitzender des SPD-Unterbezirks<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zu den bew\u00e4hrten Traditionen eines Gru\u00dfwortes zum Jahreswechsel geh\u00f6rt der R\u00fcckblick auf das vergangene Jahr. 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