{"id":412,"date":"2005-02-16T17:00:00","date_gmt":"2005-02-16T15:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=412"},"modified":"2017-05-14T13:01:29","modified_gmt":"2017-05-14T11:01:29","slug":"stadtteile-weiter-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2005\/02\/16\/stadtteile-weiter-staerken\/","title":{"rendered":"Stadtteile weiter st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/bzv_klausur.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full alignleft\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/bzv_klausur.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"139\" \/><\/a>\u00dcber aktuelle Themen der Stadtentwicklung informierten sich die SPD-Fraktionen der drei Bezirksvertretungen in Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld auf einer Klausurtagung in M\u00fcnster. Die Einreichung des Projektantrages O.Vision und die damit verbundene Aussicht auf die Schaffung tausender Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Oberhausen bezeichnete Oberb\u00fcrgermeister Wehling dabei als wichtigsten Schritt seiner bisherigen Amtszeit. Er k\u00fcndigte an, neben dem Ziel der Schaffung neuer Arbeitspl\u00e4tze nun die soziale Stadtentwicklung verst\u00e4rkt in den Blick zu nehmen. Hierbei will er zuerst die Betreuungsm\u00f6glichkeiten von Kindern, insbesondere von Kindern unter drei Jahren, deutlich verbessern.<!--more--><\/p>\n<p>Bei der Weiterentwicklung der &#8222;sozialen Stadt&#8220; ginge es besonders um die Stadtteile, so Wehling weiter. Hierbei setze er auf eine enge Zusammenarbeit mit den Bezirksvertretungen als Interessenvertretung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor Ort.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Tagung diskutierten die SPD-Bezirksvertreter aus Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade eine Reihe von Vorhaben, die die Arbeit der Bezirksvertretungen in den n\u00e4chsten Jahren pr\u00e4gen werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Berichterstattung \u00fcber die Erarbeitung eines neuen Fl\u00e4chennutzungs-planes forderten sie eine intensive Beteiligung von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern bei der Erarbeitung des Planes ein, da es um die Gestaltung ihres Wohnumfeldes geht. Die Bezirksvertretungen m\u00fcssen dabei nach Ansicht von Frank Motschull, SPD-Sprecher in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen, eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n<p>Auf die Ank\u00fcndigung der Verwaltung, wegen gesetzlicher Ver\u00e4nderungen alle Tempo-30-Zonen zu \u00fcberpr\u00fcfen, reagierte Karl-Heinz Emmerich als Sprecher der Sterkrader Bezirksvertretungsfraktion mit der Forderung, reine Wohngebiete auch zuk\u00fcnftig durch Tempo-30-Zonen vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Zudem m\u00fcsse auch zuk\u00fcnftig die Verkehrssicherheit, insbesondere an Schulen und Kinderg\u00e4rten, gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer ersten Diskussion \u00fcber die anstehende Erarbeitung eines neuen Nahverkehrsplans, der die zuk\u00fcnftige Gestaltung von Bus- und Bahnlinien regelt, betonte der Osterfelder Fraktionssprecher Stefan Zimkeit, dass bei der Erstellung dieses Plans nicht nur finanzielle Erw\u00e4gungen eine Rolle spielen d\u00fcrften. Es ginge auch um den Erhalt der hervorragenden Qualit\u00e4t des Oberhausener Nahverkehrs.<\/p>\n<p>Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der Bezirkvertretung \u00fcber das Jahrhundertprojekt &#8222;Renaturierung der Emscher&#8220;. Hierdurch k\u00f6nne die Lebensqualit\u00e4t im Ruhrgebiet erheblich verbessert werden. Dieter Jan\u00dfen, Bezirksvorsteher in Sterkrade, forderte in diesem Zusammenhang die Verwaltung auf, die Belastung der Bev\u00f6lkerung bei den zum Teil l\u00e4ngerfristigen Bauma\u00dfnahmen in vertretbaren Grenzen zu halten.<\/p>\n<p>Mit den zentralen Themen der einzelnen Stadtteile besch\u00e4ftigten sich die Fraktionen dann in getrennten Sitzungen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Alt-Oberhausen hob dabei der Bezirksvorsteher Josef Loege die gute Arbeit im Stadtteil Lirich hervor. Unter Beteiligung vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger seien hier zahlreiche Projekte entstanden, die die Situation im Stadtteil weiter verbesserten. Diese Entwicklung sei auch Vorbild f\u00fcr den Masterplan Innenstadt, in dessen Rahmen schon zahlreiche Aktivit\u00e4ten zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t in der Alt-Oberhausener City gestartet wurden.<\/p>\n<p>Den Stadtteil Osterfeld sieht Bezirksvorsteher Karl-Heinz Pflugbeil vor einem entscheidenden Jahr und zeigte sich optimistisch, dass es positive Weichenstellungen f\u00fcr den Stadtteil geben wird. Insbesondere im Bereich der Innenstadt bis hin zum nahegelegenen Olga-Park zeichnen sich wichtige Fortschritte f\u00fcr den Stadtteil ab. Die neue Nutzung des HDO-Geb\u00e4udes, die Wohnbau-Planungen f\u00fcr das Gel\u00e4nde an der Olga und an der Baustra\u00dfe sowie eine m\u00f6gliche Ansiedlung des Lokalradios Antenne Ruhr im Steigerhaus seien positive zu beurteilen. Wichtig sei dar\u00fcber hinaus seitens der Stadt, m\u00f6gliche Nutzungen des Doms durch private Investoren zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Zufrieden zeigte sich die Sterkrader Bezirksvertretungsfraktion mit der fertiggestellten neuen Westrampe, die zu einer Verbesserung der Verkehrssituation in Sterkrade gef\u00fchrt habe. Vordringlich seien nun der Ausbau der Weierstra\u00dfe und der Holtener Stra\u00dfe. Das &#8222;Sterkrader Tor&#8220; f\u00fchrt aus Sicht der SPD zu einer St\u00e4rkung des Standorts Sterkrade. Erg\u00e4nzt werden soll dies durch die geplante Wohnbebauung auf dem ehemaligen Zechengel\u00e4nde und durch neue Wohnstandorte im Bereich der Sterkrader Innenstadt, wobei auch Angebote f\u00fcr seniorengerechtes Wohnen geschaffen werden sollen.<\/p>\n<p>Ingesamt sehen die Bezirksvertretungsfraktionen der SPD viele positive Entwicklungen zur St\u00e4rkung der Oberhausener Stadtteile. Ziel bleibe es in der n\u00e4chsten Wahlperiode die Entwicklung der Stadtteile entscheidend voran zu bringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber aktuelle Themen der Stadtentwicklung informierten sich die SPD-Fraktionen der drei Bezirksvertretungen in Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld auf einer Klausurtagung in M\u00fcnster. 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