{"id":511,"date":"2006-04-27T16:00:00","date_gmt":"2006-04-27T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=511"},"modified":"2017-05-14T15:43:29","modified_gmt":"2017-05-14T13:43:29","slug":"alternativen-zum-kahlschlag-der-landesregierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2006\/04\/27\/alternativen-zum-kahlschlag-der-landesregierung\/","title":{"rendered":"Alternativen zum Kahlschlag der Landesregierung"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/landtag_nrw.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/landtag_nrw.jpg\" alt=\"Der Landtag von Nordrhein-Westfalen\" width=\"200\" height=\"160\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der Landtag von Nordrhein-Westfalen<\/p><\/div>\n<p>Die von der Landesregierung geplanten massiven K\u00fcrzungen im Kinder-, Sozial- und Jugendbereich bedrohen auch viele Einrichtungen in Oberhausen. Die SPD-Landtagsfraktion hat nun Alternativen zu den von CDU und FDP geplanten Einschnitten vorgelegt, so die beiden Oberhausener Landtagsabgeordneten Michael Groschek und Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer. &#8222;Die massiven Proteste der Oberhausener Wohlfahrtsverb\u00e4nde, der Jugendeinrichtungen und des Frauenhauses gegen die K\u00fcrzungen machen deutlich, dass die Umsetzung der bisherigen Planungen katastrophale Folgen f\u00fcr die soziale Infrastruktur unserer Stadt h\u00e4tte&#8220;, erkl\u00e4rt Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer. Deshalb wolle die SPD-Landtagsfraktion die Umsetzung entsprechender Vorschl\u00e4ge verhindern.<!--more--><\/p>\n<p>Unter anderem will die SPD im Landtag beantragen, die Einschnitte im Jugendbereich zur\u00fcckzunehmen und f\u00fcr die Arbeit mit Jugendlichen die im Jugendf\u00f6rdergesetz beschlossenen 96 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich 176 Millionen Euro sollen f\u00fcr die Kindertageseinrichtungen ausgegeben werden. Im Bereich der F\u00f6rderung von Kindern und Jugendlichen m\u00fcsse, so Gro\u00dfe Br\u00f6mer weiter, mehr und nicht weniger getan werden. Hierzu soll nach den Vorstellungen der SPD auch ein verpflichtendes beitragsfreies drittes Kindergartenjahr geh\u00f6ren. Ebenso zur\u00fccknehmen will die SPD die geplanten Einschnitte bei Frauenh\u00e4usern, Familien- und Drogenberatungs-stellen. Insgesamt beantragt die SPD-Landtagsfraktion, 323 Millionen Euro zu Gunsten von Kindern, Jugendlichen und Familien umzuschichten.<\/p>\n<p>Michael Groschek betont dabei, dass dies nicht durch eine Erh\u00f6hung der Kreditaufnahme erfolgen soll. Statt dessen werde die SPD f\u00fcr die zus\u00e4tzlichen Ausgaben konkrete Deckungsvorschl\u00e4ge vorlegen. Neben der teilweisen Verwendung h\u00f6herer Steuereinnahmen schl\u00e4gt die SPD vor, Mittel f\u00fcr die Landwirtschaftskammern zu k\u00fcrzen, den Ansatz f\u00fcr Sachverst\u00e4ndigenkosten herabzusetzen und Ausgaben f\u00fcr den Flughafen M\u00fcnster\/Osnabr\u00fcck zu streichen.<\/p>\n<p>Groschek fordert CDU und FDP auf, die Einschnitte im Sozialbereich komplett zur\u00fcckzunehmen. Dabei d\u00fcrfe es keine halben Sachen geben, so der SPD-Generalsekret\u00e4r weiter. Wenn die Koalition nun nach massiven Protesten andeute, K\u00fcrzungen bei Kindertageseinrichtungen teilweise r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, reiche dies nicht aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr Oberhausen sei es von besonderer Bedeutung, den Vorschl\u00e4gen zur R\u00fccknahme der Einschnitte zu folgen, erl\u00e4utert Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer, der auch Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion ist. Zum einen sei Oberhausen als Stadt im Strukturwandel besonders auf eine funktionierende soziale Infrastruktur angewiesen. Zum anderen sei die Stadt wegen der schwierigen Finanzlage kaum in der Lage, wegfallende Landesmittel zu ersetzen. Deshalb, so Groschek und Gro\u00dfe Br\u00f6mer abschlie\u00dfend, sei es f\u00fcr Oberhausen von besonderer Bedeutung auf den geplanten sozialen Kahlschlag zu verzichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die von der Landesregierung geplanten massiven K\u00fcrzungen im Kinder-, Sozial- und Jugendbereich bedrohen auch viele Einrichtungen in Oberhausen. 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