{"id":521,"date":"2006-06-29T16:00:00","date_gmt":"2006-06-29T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=521"},"modified":"2017-05-14T15:40:50","modified_gmt":"2017-05-14T13:40:50","slug":"land-darf-erhoehung-der-kindergartenbeitraege-nicht-erzwingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2006\/06\/29\/land-darf-erhoehung-der-kindergartenbeitraege-nicht-erzwingen\/","title":{"rendered":"Land darf Erh\u00f6hung der Kindergartenbeitr\u00e4ge nicht erzwingen"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grosse_broemer_wolfgang.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grosse_broemer_wolfgang.jpg\" alt=\"Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen und Mitglied des Landtags von NRW\" width=\"140\" height=\"191\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen und Mitglied des Landtags von NRW<\/p><\/div>\n<p>Die Landesregierung d\u00fcrfe Eltern nicht zus\u00e4tzlich belasten, indem sie die Stadt Oberhausen zwingt, Kindergartenbeitr\u00e4ge zu erh\u00f6hen. Dies erkl\u00e4rt der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer zu Diskussionen in der Landesregierung, St\u00e4dte in der Haushaltskonsolidierung anzuweisen, Elternbeitr\u00e4ge f\u00fcr Kindertagesst\u00e4tten zu erh\u00f6hen. Hintergrund sind K\u00fcrzungen durch die CDU\/FDP-Landtagsfraktionen bei Kinderg\u00e4rten, die nach deren Willen durch eine entsprechende Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge aufgefangen werden sollen.<!--more--><\/p>\n<p>Dies, so der stellvertretende SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Stefan Zimkeit, h\u00e4tte in Oberhausen eine unzumutbare Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge um mindestens 28 % zur Folge. Deshalb hat der Rat der Stadt beschlossen, die fehlenden 856.000,&#8211; Euro aus dem Haushalt der Stadt zus\u00e4tzlich zu \u00fcbernehmen und so eine Beitragserh\u00f6hung im Sinne der Eltern und Kinder zu verhindern.<\/p>\n<p>Aktuell wird in der Landesregierung diskutiert, St\u00e4dte mit schwieriger Haushaltslage &#8211; wie Oberhausen &#8211; zu zwingen, die Beitr\u00e4ge doch zu erh\u00f6hen. Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer beklagt dabei nicht nur die zus\u00e4tzliche Belastung von Eltern, die m\u00f6glicherweise zum Verzicht auf den Kindergartenbesuch f\u00fchren wird. Besonders ungerecht sei, dass zuk\u00fcnftig Eltern in reichen St\u00e4dte weniger f\u00fcr einen Kindergartenplatz bezahlen m\u00fcssen, als in armen St\u00e4dten.<\/p>\n<p>Die Oberhausener SPD appelliert daher an die Landesregierung, eine Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge nicht zu erzwingen. Gleiches gilt auch f\u00fcr andere Entscheidungen der Stadt, die unsoziale Einschnitte des Landes ausgleichen sollen. So hat der Rat der Stadt auf Antrag der SPD beschlossen, Landesk\u00fcrzungen u.a. beim Frauenhaus, den Familienbildungsst\u00e4tten und bei Zusch\u00fcssen f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler durch st\u00e4dtische Mittel aufzufangen. Dies belaste zwar den st\u00e4dtischen Haushalt, so Gro\u00dfe Br\u00f6mer weiter, aber nur so k\u00f6nne verhindert werden, dass es ausgerechnet bei Kindern, Frauen und Familien erhebliche Einschnitte gibt.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist schlimm genug,&#8220; so Stefan Zimkeit abschlie\u00dfend, &#8222;dass die Landesregierung Kosten auf die Kommunen abw\u00e4lzt. Den Kommunen zu verbieten, die unsozialen Einschnitte auszugleichen, sei ein unzumutbarer Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung und zudem eine nicht hinnehmbare Belastung der Menschen in Oberhausen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landesregierung d\u00fcrfe Eltern nicht zus\u00e4tzlich belasten, indem sie die Stadt Oberhausen zwingt, Kindergartenbeitr\u00e4ge zu erh\u00f6hen. 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