{"id":552,"date":"2007-01-18T17:00:00","date_gmt":"2007-01-18T15:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=552"},"modified":"2017-05-14T15:33:28","modified_gmt":"2017-05-14T13:33:28","slug":"debatte-im-deutschen-bundestag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2007\/01\/18\/debatte-im-deutschen-bundestag\/","title":{"rendered":"Debatte im Deutschen Bundestag"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grotthaus_05.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grotthaus_05.jpg\" alt=\"Wolfgang Grotthaus ist Mitglied des Deutschen Bundestags f\u00fcr den Wahlkreis Oberhausen und stellvertretender Vorsitzender der Oberhausener SPD\" width=\"140\" height=\"176\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Grotthaus ist Mitglied des Deutschen Bundestags f\u00fcr den Wahlkreis Oberhausen und stellvertretender Vorsitzender der Oberhausener SPD<\/p><\/div>\n<p><i>Anl\u00e4sslich der 1. Lesung von Antr\u00e4gen zum Jugendarbeitsschutzgesetz der Oppositionsparteien FDP und Die Linke erkl\u00e4rt der stellvertretende arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Wolfgang Grotthaus:<\/i><\/p>\n<p>Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist in erster Linie unter dem Aspekt des Jugend- und Gesundheitschutzes f\u00fcr junge Auszubildende zu bewerten. Deshalb k\u00f6nnen Forderungen nach einer Ausweitung von Arbeitszeiten, Schichtverl\u00e4ngerungen, Verk\u00fcrzungen der Nachtruhe sowie die \u00d6ffnung f\u00fcr Wochenendarbeit w\u00e4hrend der Ausbildung nicht mitgetragen werden. Grotthaus h\u00e4lt hingegen eine General\u00fcberpr\u00fcfung des gesamten Gesetzes, dass seit Inkrafttreten 1976 nur geringf\u00fcgige Ver\u00e4nderungen erfahren hat, durchaus f\u00fcr notwendig, da Politik sich nicht den neuen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt verschlie\u00dfen k\u00f6nne.<!--more--><\/p>\n<p>Hingegen widerlegte Grotthaus in seinen Ausf\u00fchrungen im Plenum das von der FDP vorgetragene Argument, die Schutzrechte junger Menschen seien ein Hindernis zur Schaffung von zus\u00e4tzlichen Ausbildungspl\u00e4tzen. Vielmehr, so betonte Grotthaus, gew\u00e4hrleiste das Gesetz Sicherheit und Gesundheitsschutz f\u00fcr eine qualitativ anspruchsvolle Berufsausbildung.<\/p>\n<p>Grotthaus begr\u00fc\u00dft sehr, dass eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die erstmals im September 2006 tagte und deren Ziel die Novellierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes ist. &#8222;Eine etwaige Umsetzung der in der Bund-L\u00e4nder-AG formulierten \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge in eine Gesetzesnovelle werde aber \u00e4hnlich dem Verfahren bei der Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes einer aufmerksamen und sehr genauen Pr\u00fcfung durch die SPD-Fraktion hinsichtlich der Gewichtung der Interessen standhalten m\u00fcssen.&#8220;, so Grotthaus w\u00f6rtlich und weiter: &#8222;Es kann nicht sein, dass Gesundheits- und Jugendschutz betrieblichen Interessen geopfert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Des Weiteren appellierte Grotthaus an die Unternehmen insgesamt, mehr Ausbildungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung zu stellen, damit es keinen Verdr\u00e4ngungseffekt von Abiturienten in Jobs von Real- und Hauptsch\u00fclern geben w\u00fcrde. Insbesondere von jenen Unternehmen im Gastst\u00e4tten- und Hotelgewerbe, forderte Grotthaus, ausgebildete junge Menschen auch im Anschluss in feste Arbeitsverh\u00e4ltnisse zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Die beiden vorgelegten Antr\u00e4ge werden im parlamentarischen Beratungsverfahren von der SPD Fraktion abgelehnt werden&#8220;, beschlie\u00dft Grotthaus seine Ausf\u00fchrungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der 1. 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