{"id":574,"date":"2007-04-03T16:00:00","date_gmt":"2007-04-03T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=574"},"modified":"2017-05-14T15:28:36","modified_gmt":"2017-05-14T13:28:36","slug":"spd-gegen-erhoehung-der-kindergartenbeitraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2007\/04\/03\/spd-gegen-erhoehung-der-kindergartenbeitraege\/","title":{"rendered":"SPD gegen Erh\u00f6hung der Kindergartenbeitr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grosse_broemer_wolfgang.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/grosse_broemer_wolfgang.jpg\" alt=\"Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen und Mitglied des Landtags von NRW\" width=\"140\" height=\"191\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen und Mitglied des Landtags von NRW<\/p><\/div>\n<p>&#8222;Eine Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge in den Oberhausener Kinderg\u00e4rten lehnen wir klipp und klar und unmissverst\u00e4ndlich ab. Nicht nur, weil dies unsozial w\u00e4re, sondern auch weil Familien nicht die Leidtragenden einer verfehlten Sparpolitik des Landes werden d\u00fcrfen,&#8220; erkl\u00e4rte Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, bei der Verabschiedung des Hauhaltes der Stadt. Gro\u00dfe Br\u00f6mer reagiert damit auf die erneute Forderung an die Stadt Oberhausen, die Elternbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Kinderg\u00e4rten doch zu erh\u00f6hen.<!--more--><\/p>\n<p>Urs\u00e4chlich hierf\u00fcr sind Einsparungen bei der Kindergartenfinanzierung durch die CDU\/FDP-Landesregierung. Diese K\u00fcrzungen werden bislang durch den st\u00e4dtischen Haushalt aufgefangen, da der Rat der Stadt auf Initiative der SPD-Fraktion eine zus\u00e4tzliche Belastung der Eltern zum Ausgleich gestrichener Landeszusch\u00fcsse abgelehnt hat. Wegen der schwierigen Haushaltslage besteht die Bezirksregierung aber dennoch auf einer entsprechenden Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Die SPD h\u00e4lt es dagegen weiterhin f\u00fcr falsch, den Eltern h\u00f6here Beitr\u00e4ge abzufordern. &#8222;Unser Ziel ist, den Besuch von Kindertageseinrichtungen zu erleichtern und die Beitr\u00e4ge langfristig abzuschaffen&#8220;, so Gro\u00dfe Br\u00f6mer.<\/p>\n<p>Hier gelte vielmehr, die F\u00f6rderung von Kindern im Vorschulalter durch zus\u00e4tzliche Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr unter-dreij\u00e4hrige Kinder und ein beitragsfreies letztes Kindergartenjahr f\u00fcr alle Kinder grundlegend zu verbessern. H\u00f6here Kindergartenbeitr\u00e4ge seien bildungspolitisch kontraproduktiv, da sie dazu f\u00fchren w\u00fcrden, dass weniger Kinder Tageseinrichtungen besuchen.<\/p>\n<p>Hinzu komme, dass Eltern in armen St\u00e4dten wie Oberhausen nach dem Willen des Landes mehr f\u00fcr den Kindergarten zahlen sollen als Eltern in reichen St\u00e4dten. &#8222;Diese Ungerechtigkeit wollen wir verhindern&#8220;, erkl\u00e4rt Gro\u00dfe Br\u00f6mer weiter und k\u00fcndigt an, dass die SPD auch dann im Rat gegen eine Erh\u00f6hung stimmen werde, wenn die Verwaltung aus rechtlichen Gr\u00fcnden gezwungen w\u00e4re, eben doch eine Anpassung vorzuschlagen.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund dieser unsozialen Landespolitik sei auch die Ank\u00fcndigung, im Rahmen eines neuen Kindergartengesetzes die Finanzierung von Kinderg\u00e4rten vollst\u00e4ndig neu zu regeln, mit gro\u00dfer Skepsis zu begleiten. Zu bef\u00fcrchten sei, dass das Land Wohltaten verteile, die dann Eltern und Kommunen bezahlen m\u00fcssen. Dies m\u00fcsse aus Sicht der Sozialdemokraten auf jeden Fall verhindert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Eine Erh\u00f6hung der Elternbeitr\u00e4ge in den Oberhausener Kinderg\u00e4rten lehnen wir klipp und klar und unmissverst\u00e4ndlich ab. 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