{"id":636,"date":"2008-06-12T16:00:00","date_gmt":"2008-06-12T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=636"},"modified":"2017-05-14T15:00:14","modified_gmt":"2017-05-14T13:00:14","slug":"karlheinz-merzig-als-innenstadtmensch-2008-geehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2008\/06\/12\/karlheinz-merzig-als-innenstadtmensch-2008-geehrt\/","title":{"rendered":"Karlheinz Merzig als &#8222;Innenstadtmensch 2008&#8220; geehrt"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/innenstadtmensch_2008.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/innenstadtmensch_2008.jpg\" alt=\"Angelika J\u00e4ntsch, Vorsitzende des Ortsvereins Oberhausen-Mitte, mit Karlheinz Merzig, \" width=\"140\" height=\"168\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Angelika J\u00e4ntsch, Vorsitzende des Ortsvereins Oberhausen-Mitte, mit Karlheinz Merzig, &#8222;Innenstadtmensch des Jahres 2008&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Am 8.Juni 2008 fand erneut der Innenstadtempfang des SPD Ortsvereins Oberhausen-Mitte statt. Neben Oberb\u00fcrgermeister Klaus Wehling, dem Sparkassenverwaltungsdirektor Herrn Karlheinz Merzig und dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Gro\u00dfe Br\u00f6mer konnte die Ortsvereinsvorsitzende Angelika J\u00e4ntsch zahlreiche G\u00e4ste, die als Innenstadtakteure bekannt sind, begr\u00fc\u00dfen. Im Mittelpunkt des Empfangs stand die Ehrung von Herrn Karlheinz Merzig mit dem Titel &#8222;Innenstadtmensch des Jahres 2008&#8220;. Der SPD Ortsverein Oberhausen-Mitte w\u00fcrdigte damit das gro\u00dfe Engagement der Stadtsparkasse Oberhausen f\u00fcr die Innenstadt, die die neue Hauptgesch\u00e4ftsstelle in Alt-Oberhausen errichten lie\u00df. Das bedeutet nach Auffassung des SPD-Ortsvereins eine positive Aufwertung und gro\u00dfe Entwicklungschancen f\u00fcr die Innenstadt.<!--more--><\/p>\n<p><i>Rede von Angelika J\u00e4ntsch, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oberhausen-Mitte, auf dem Innenstadtempfang anl\u00e4sslich der Auszeichnung von Karlheinz Merzig als &#8222;Innenstadtmensch des Jahres 2008&#8220;:<\/i><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Merzig,<br \/>\nmeine sehr geehrten Damen und Herren,<br \/>\nliebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>vor gut einem Jahr fand der erste Innenstadtempfang des SPD-Ortsvereins Oberhausen-Mitte statt.<\/p>\n<p>In dem zur\u00fcckliegenden Jahr hat sich in der Innenstadt Oberhausens vieles zum Guten, manches zum Besseren hin ver\u00e4ndert, wenngleich es auch gewiss noch Innenstadtthemen gibt, an denen weiter gearbeitet werden muss. Damit dieses &#8222;stolpernde Herz der Gesamtstadt Oberhausens&#8220; im Arbeits- und im Ruhezustand wieder gleichm\u00e4\u00dfig und kraftvoll schlagen kann, bed\u00fcrfte es einer Therapie und nicht eines Herumdokterns. So formulierte ich es vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen wir uns \u00fcber positive, erfolgreiche Therapieans\u00e4tze freuen, die mit Stadtgestaltung, Stadtplanung und positiver Stadterneuerung zu tun haben.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nur einige davon nennen wie<br \/>\n&#8211; den erneut stattgefunden Weihnachtswald<br \/>\n&#8211; das weitergef\u00fchrte Fassadenprogramm,<br \/>\n&#8211; das fast fertiggestellte Hallenbad Oberhausen,<br \/>\n&#8211; die bald einzuweihende Hauptgesch\u00e4ftsstelle der Stadtsparkasse Oberhausen.<\/p>\n<p>Das sind weithin sichtbare, positive, Aufbruchstimmung hervorrufende Entwicklungschancen f\u00fcr die Innenstadt.<\/p>\n<p>Meinen Dank an alle, an Politik, an alle Personen und Institutionen, die hieran mitgearbeitet haben.<br \/>\nBedanken m\u00f6chte ich mich auch bei Ihnen und euch allen, die jeder\/jede in seinem\/ihrem Bereich als Akteur in und f\u00fcr das Zentrum Oberhausens dazu beigetragen ha, diese urbane, sch\u00f6ne, schwierige City lebendig zu erhalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Innenstadt zu streiten, Ideen zu entwickeln, aufzunehmen und umzusetzen, hier auszuharren, nicht wegzugehen, sondern mit viel Energie, Esprit, \u00c4rger, Streit, Entt\u00e4uschung, aber auch mit Freude, an und in der Innenstadt zu arbeiten, erfordert Kraft und einen langen Atem.<\/p>\n<p>Diese Innenstadt ist es allerdings wert, weil sie eben nicht ein austauschbarer Teil der Gesamtstadt ist, sondern sie stellt ihre gesamtst\u00e4dtische Funktionalit\u00e4t, ihre Zentralit\u00e4t, ihre Leistungsf\u00e4higkeit trotz aller Schwierigkeiten und Unzul\u00e4nglichkeiten immer wieder erneut unter Beweis.<\/p>\n<p>Sie stellt es unter Beweis durch st\u00e4dtebauliche Ver\u00e4nderungen und vor allem durch Menschen, die wie Sie liebe G\u00e4ste, liebe Genossinnen und Genossen, die Innenstadt und ihre Probleme beackern.<\/p>\n<p>Ich bitte Sie und euch darum, diesen Innenstadt-Acker weiterhin gemeinsam gut zu bestellen, denn eine weitere positive Entwicklung k\u00f6nnen wir nur alle zusammen erreichen, f\u00fcr und im Sinne der Oberhausener B\u00fcrger und unserer W\u00e4hler.<\/p>\n<p>Die Innenstadt sehen wir als SPD-OV als Wohn-, Gesch\u00e4fts- und Lebensraum. Dieser Wohn-, Gesch\u00e4fts- und Lebensraum hat viele, unterschiedliche, interessante Aspekte.<\/p>\n<p>Wenn ich sie heute aus dem Blickwinkel von St\u00e4dteplanung und Architektur betrachten werde, so m\u00f6chte ich damit auf die Ehrung der Vergabe des Titels &#8222;Innenstadtmensch des Jahres 2008&#8220; \u00fcberleiten.<\/p>\n<p>St\u00e4dteplanung und damit einhergehend Architektur von Geb\u00e4uden und die Gestaltung der sie umgebenden Fl\u00e4chen sind Ausdrucksformen eines bestimmten Zeitgeists und Zeitepoche. Durch den architektonischen Entwurf und die bei der Umsetzung verwendeten Materialien<br \/>\nk\u00f6nnen Geb\u00e4ude k\u00fchl und n\u00fcchtern, sachlich und zweckbestimmt, aufw\u00e4ndig oder zur\u00fcckhaltend, langweilig oder interessant auf den Betrachter wirken.<\/p>\n<p>Geb\u00e4ude dr\u00fccken Stolz auf Erreichtes aus, wenn sie repr\u00e4sentativ sind, k\u00f6nnen auch Kleinmut und Zur\u00fcckgenommenheit assoziieren.<\/p>\n<p>Kleinmut und Zur\u00fcckgenommenheit war in der noch jungen Stadt Oberhausen in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts nicht angesagt. Nein, es sollten repr\u00e4sentative Geb\u00e4ude entstehen, die der Wohlhabenheit und dem Stolz auf die erworbenen Stadtrechte entsprachen.<\/p>\n<p>Es war ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Stadt und insbesondere f\u00fcr das Zentrum der Stadt, dass ein Wettbewerb f\u00fcr den Rathausneubau 1910 stattfand. Er wurde von dem Architekten Professor Friedrich P\u00fctzer (Darmstadt) gewonnen, der mit dem Bau der ersten Sparkasse in Oberhausen am Grillo-Park im Jahr 1911 die architektonische Moderne des Bauens in der Stadt verwirklichte.<\/p>\n<p>Sein Sch\u00fcler Ludwig Freitag, der sp\u00e4ter jahrzehntelanger Stadtbaumeister in Oberhausen war, pr\u00e4gte das backsteinexpressionistische Erscheinungsbild Oberhausens als Parkstadt. Ludwig Freitag gelang es, die besten Kr\u00e4fte der Berliner- und Darmst\u00e4dter Architekturschulen daf\u00fcr zu begeistern, ihre Ideen in Oberhausen zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Zitat &#8211; Was im Zentrum Oberhausens von 1900 bis in die 1930er Jahre entstand, war die Verwirklichung einer gro\u00dfen st\u00e4dtebaulichen Utopie der modernen Architektur: die Mitte der Stadt selbst wurde zum Park gemacht. Zitat Bernhard Mensch: &#8222;Parkstadt Oberhausen Wiedergeburt eines historischen Stadtzentrums moderner Architektur&#8220;.<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4ude wurden in eine Parklandschaft hineingebaut.<\/p>\n<p>Es entstand eine Landschaft in der Stadt und auch Architekten der sp\u00e4teren Jahre nahmen diese Parkstadtidee auf.<\/p>\n<p>Die damalige st\u00e4dtebauliche Utopie ist umgesetzt worden und es entstand hier das Zentrum der Parkstadt. Wir kennen und nutzen auch heute noch die Parks und Pl\u00e4tze (Kaisergarten, Grillo-Park, Friedensplatz, Saporoshje etc.) und die Geb\u00e4ude, die von B\u00fcrgern, Verwaltung, Kulturinstituten genutzt werden wie z. B.:<\/p>\n<p>&#8211; Das Rathaus (P\u00fctzer\/ Freitag)<br \/>\n&#8211; Die Direktorenvilla der Zeche Concordia (IKF-Sitz)<br \/>\n&#8211; Sparkasse Schwartzstr.(Friedrich\/P\u00fctzer)<br \/>\n&#8211; Adolf Feld Schule<br \/>\n&#8211; Luise-Albertz-Halle(Stumpf u. Voigtl\u00e4nder)<br \/>\n&#8211; Amtsgericht<br \/>\n&#8211; Polizeipr\u00e4sidium(J\u00fcngerich\/Freitag)<br \/>\n&#8211; Bert-Brecht-Haus(Otto Scheib)<br \/>\n&#8211; Forum (ehemals Modehaus Mensing)<br \/>\n&#8211; Hauptbahnhof(Hermann und Schwingels)<br \/>\n&#8211; Haus Ruhrland(Carl Schmei\u00dfer)<br \/>\n&#8211; Ehemaliges Arbeitsamt (J\u00fcngerich und Freitag)<br \/>\n&#8211; Theater (Freitag)<br \/>\n&#8211; Gesundheitsamt<\/p>\n<p>Und wer von uns genie\u00dft es nicht, an einem warmen Sommernachmittag durch die schattenspendenden Baumalleen zu schlendern.<\/p>\n<p>Im Jahr 2005 wurde die Idee der &#8222;Landschaft in der Stadt&#8220; wieder aufgegriffen und erneut bei der Planung eines Sparkassengeb\u00e4udes: hier f\u00fcr die neue Hauptgesch\u00e4ftstelle der Stadtsparkasse Oberhausen in Alt-Oberhausen.<\/p>\n<p>Durch den Abriss der Hauptstelle und des Parkhauses an der Ecke W\u00f6rthstr.\/Hermann &#8211; Albertz-Str. entstand ein ca. 7000 qm gro\u00dfer freier Raum. Dieser freie Raum wurde im Architektenentwurf als Park interpretiert, in dem ein neues, freistehendes Geb\u00e4ude platziert werden sollte.<\/p>\n<p>Zitat: &#8222;Die flie\u00dfenden Konturen des neuen Geb\u00e4udes sowie seine in &#8218;oszillierender&#8216; Farbigkeit und Materialit\u00e4t gestaltete Oberfl\u00e4che sollen die Idee der &#8218;Landschaft in der Stadt&#8216; atmosph\u00e4risch und r\u00e4umlich unterst\u00fctzen. (Erl\u00e4uterung zum Entwurf der Architekten sauerbruch hutton, Jahrbuch Oberhausen 2005)<\/p>\n<p>Aus einer R\u00fcckbildung (Abriss und dadurch eine freie Fl\u00e4che) konnte diese Fl\u00e4che zukunftsweisend genutzt werden. Ein Ansatz, den ich als st\u00e4dtebaulich sehr interessant werten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In nicht allzu ferner Zeit wird der architektonisch und st\u00e4dtebaulich \u00e4u\u00dferst pr\u00e4gnante und in die Zukunft weisende Neubau der Hauptgesch\u00e4ftsstelle der Stadtsparkasse Oberhausen er\u00f6ffnet und seiner Bestimmung \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p>Im Jahrbuch Oberhausen 2005 schrieben Sie, sehr geehrter Herr Merzig unter dem Titel: Das neue Gesicht der Stadtsparkasse Oberhausen:<\/p>\n<p>&#8222;Mehr als 200 Menschen werden zuk\u00fcnftig in der neuen Hauptstelle der Stadtsparkasse Oberhausen in der Oberhausener Innenstadt t\u00e4tig sein. Moderne und ansprechende R\u00e4umlichkeiten sowie hervorragende Parkm\u00f6glichkeiten werden in Verbindung mit einer noch schnelleren Abwicklung von Arbeitsabl\u00e4ufen den Kunden der Stadtsparkasse deutliche Vorteile bieten. Fachberatungs-Center und Abteilungen, die bisher an verschiedenen anderen Standorten in dieser Stadt ausgelagert waren, werden unter einem Dach vereint. F\u00fcr die Kunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt f\u00fcr die Oberhausener Innenstadt ein Gewinn.&#8220;<\/p>\n<p>Die Innenstadt Oberhausens, als eine sch\u00f6ne, erhaltenswerte Kulturlandschaft, als Wohn-, Gesch\u00e4fts- und Lebensraum und als das Zentrum der Parkstadt wird dadurch eine positive Aufwertung erfahren, die f\u00fcr deren weitere Entwicklung von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit und Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Die Stadtsparkasse Oberhausen und damit Sie, sehr geehrter Herr Merzig in Ihrer Funktion als Sparkassenverwaltungsdirektor, bekunden damit ein gro\u00dfes Engagement f\u00fcr die Oberhausener Innenstadt.<\/p>\n<p>Dieses Engagement wissen wir als SPD-OV Oberhausen-Mitte zu sch\u00e4tzen und deshalb m\u00f6chten wir Ihnen gerne den Titel &#8222;Innenstadtmensch des Jahres 2008&#8220; verleihen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 8.Juni 2008 fand erneut der Innenstadtempfang des SPD Ortsvereins Oberhausen-Mitte statt. 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