{"id":653,"date":"2008-09-08T16:00:00","date_gmt":"2008-09-08T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meier-gerdingh.de\/spd-oberhausen\/wp\/?p=653"},"modified":"2017-05-14T14:51:54","modified_gmt":"2017-05-14T12:51:54","slug":"noch-viele-fragezeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2008\/09\/08\/noch-viele-fragezeichen\/","title":{"rendered":"Noch viele Fragezeichen"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/betuwe_linie.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"http:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/betuwe_linie.jpg\" alt=\"Noch viele Fragezeichen bei L\u00e4rmschutz, Trassenverlauf und Zeitplan: Abschnitt der Betuwe-Linie in Oberhausen\" width=\"160\" height=\"226\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Noch viele Fragezeichen bei L\u00e4rmschutz, Trassenverlauf und Zeitplan: Abschnitt der Betuwe-Linie in Oberhausen<\/p><\/div>\n<p>Der seit Jahren von Anwohnern und Stadt geforderte L\u00e4rmschutz entlang der Betuwe-Linie wird konkreter. Erste Vorplanungen der Bahn AG zum Ausbau der Eisenbahnlinie Oberhausen-Emmerich auf Oberhausener Gebiet waren Anfang September Gegenstand der Diskussion sowohl im st\u00e4dtischen Planungs- als auch im Umweltausschuss. Dabei zeigte sich: Langsam bewegt sich was, aber zahlreiche Fragen sind nach wie vor ungekl\u00e4rt. Wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Errichtung von L\u00e4rmschutzw\u00e4nden entlang der Betuwe-Linie ist der Bau eines dritten Gleises. Dieses soll nach den Vorstellungen der Bahn AG ab dem Hauptbahnhof zun\u00e4chst \u00f6stlich der bestehenden Gleise verlegt werden. Problematisch erscheint, dass der Bau einer L\u00e4rmschutzwand erst ab dem Streckenkilometer 2,8 vorgesehen ist und auch dann zun\u00e4chst nur als einseitiger Schutz entlang der westlichen Trassenseite. Ab Kilometer 3,6 sollen dann L\u00e4rmschutzw\u00e4nde auf beiden Seiten der Strecke die Anwohner vor unzumutbaren L\u00e4rmbel\u00e4stigungen sch\u00fctzen.<!--more--><\/p>\n<p>\u00dcberrascht hat die Ank\u00fcndigung der Bahn, aus betrieblichen Belangen zwischen dem Rhein-Herne-Kanal und dem Sterkrader Bahnhof noch ein viertes Gleis zu bauen. Dies h\u00e4tte unter anderem zur Folge, dass die betroffenen Br\u00fccken entweder erweitert oder gar neu errichtet werden m\u00fcssten. F\u00fcr den im Grafenbusch geplanten Abzweig der Linie in Richtung Osterfeld kommt nach Auffassung der Stadt aus l\u00e4rmtechnischen, st\u00e4dtebaulichen und \u00f6kologischen Gr\u00fcnden eigentlich nur eine Unterf\u00fchrungsl\u00f6sung in Betracht.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird es alle Sterkrader freuen, dass &#8222;ihr&#8220; Bahnhof im Zuge der Bauarbeiten komplett saniert und barrierefrei gestaltet werden soll. Leider liegen \u00fcber diese Absichtserkl\u00e4rung der Bahn hinaus bisher keine weiteren Planungen hinsichtlich der konkreten Umsetzung und des Zeitrahmens vor.<\/p>\n<p>Der Trassenabschnitt entlang des Sterkrader Volksparks soll nach gegenw\u00e4rtigem Stand ebenfalls aktiven L\u00e4rmschutz erhalten, zweifellos eine gute Nachricht f\u00fcr die vielen Nutzer des innerst\u00e4dtischen Naherholungsgebietes im Herzen Sterkrades. Leider gilt dies nicht f\u00fcr den Kaisergarten. Hier sieht die Bahn keine rechtliche Verpflichtung zum Bau einer L\u00e4rmschutzwand, was umgehend heftige Kritik von Stadt und Kommunalpolitikern provoziert hat. Die Oberhausener Position ist klar: Auch die Besucher des Kaisergartens m\u00fcssen wirksam vor dem L\u00e4rm der Betuwe-Linie gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Zwischen Weierstra\u00dfe und Bahn\u00fcbergang Weseler Stra\u00dfe verl\u00e4uft das dritte Gleis auf der westlichen Seite der bestehenden Bahnlinie, ab dem Bahn\u00fcbergang bis Bahnhof Holten dann auf der \u00f6stlichen, um die Belastungen f\u00fcr die Anwohner m\u00f6glichst gering zu halten. Schlie\u00dflich soll auch der Bahnhof Holten behindertengerecht umgebaut werden und etwas n\u00e4her an die Park&amp;Ride-Anlage heranr\u00fccken.<\/p>\n<p>Unter dem Strich l\u00e4sst sich zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt festhalten: Die Planungen werden konkreter, aber es gibt noch erheblichen Kl\u00e4rungs- und Abstimmungsbedarf. Ob die bisher vorgesehenen Ma\u00dfnahmen tats\u00e4chlich ausreichen, die L\u00e4rmbel\u00e4stigungen f\u00fcr die Anwohnerinnen und Anwohner nachhaltig zu reduzieren, l\u00e4sst sich zum Beispiel erst nach Vorlage entsprechender Schallschutzgutachten absch\u00e4tzen. Wenig hilfreich ist im \u00dcbrigen auch der anhaltende Kompetenzwirrwarr bei der Deutschen Bahn AG.<\/p>\n<p>Stadt und Kommunalpolitik bleiben bei diesem wichtigen Thema weiter am Ball. Denn es geht um nicht mehr und nicht weniger als die zuk\u00fcnftige Lebensqualit\u00e4t tausender Menschen in Oberhausen.<\/p>\n<p>&#8211; Dieter Jan\u00dfen &#8211;<br \/>\nBezirksb\u00fcrgermeister von Sterkrade<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der seit Jahren von Anwohnern und Stadt geforderte L\u00e4rmschutz entlang der Betuwe-Linie wird konkreter. 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