{"id":7141,"date":"2020-06-13T19:47:08","date_gmt":"2020-06-13T17:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/?p=7141"},"modified":"2021-05-16T11:22:10","modified_gmt":"2021-05-16T09:22:10","slug":"thorsten-berg-zum-ob-kandidaten-der-oberhausener-spd-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/2020\/06\/13\/thorsten-berg-zum-ob-kandidaten-der-oberhausener-spd-gewaehlt\/","title":{"rendered":"Thorsten Berg zum OB-Kandidaten der Oberhausener SPD gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_7101\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/spd-ob-kandidat-thorsten-berg-lg.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7101\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7101\" src=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/spd-ob-kandidat-thorsten-berg.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/spd-ob-kandidat-thorsten-berg.jpg 300w, https:\/\/meier-gerdingh.de\/wp-spd-ob\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/spd-ob-kandidat-thorsten-berg-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7101\" class=\"wp-caption-text\">Thorsten Berg ist der Oberb\u00fcrgermeister-Kandidat der Oberhausener SPD<\/p><\/div>\n<p><em>Thorsten Berg ist nun auch offiziell der Oberb\u00fcrgermeister-Kandidat der Oberhausener SPD. Auf der Wahlkreiskonferenz der Sozialdemokraten am heutigen Samstag erhielt der 50-j\u00e4hrige Sparkassenbetriebswirt mit mehr als 95 Prozent der Delegiertenstimmen ein Traumergebnis. Zuvor hatte Thorsten Berg in einer fulminanten Antrittsrede seine kommunalpolitischen Schwerpunktthemen vorgestellt. Wir dokumentieren im Folgenden die <strong>Rede des OB-Kandidaten<\/strong> der Oberhausener SPD:<\/em><\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>einige von euch kennen mich bereits, andere haben heute das erste Mal mit mir zu tun. F\u00fcr diejenigen m\u00f6chte ich mich gerne nochmal vorstellen.<\/p>\n<p>Mein Name ist Thorsten Berg, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich arbeite bei der Stadtsparkasse Oberhausen und bin seit langen Jahren Mitglied der SPD. Einige werden sich fragen: Warum trete ausgerechnet ich als OB-Kandidat f\u00fcr die SPD an? Warum bleibt der nicht lieber zu Hause und verbringt seine Zeit anders, als sich hier f\u00fcr die Partei einzubringen? Genau das ist der Punkt: Ich m\u00f6chte mit euch f\u00fcr Oberhausen etwas bewegen. Es geht hier nicht um mich, es geht hier um uns. Das ist unsere Grundlage f\u00fcr diesen Wahlkampf. Erst der Rat, dann die Bezirksvertretungen und dann der OB-Kandidat. Das ist die Reihenfolge. Wir k\u00e4mpfen Seite an Seite. Ich bitte um eure Unterst\u00fctzung! Wir unterst\u00fctzen uns gegenseitig. <strong>WIR HALTEN ZUSAMMEN!<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>mit Blick auf die kommende Kommunalwahl haben wir die folgenden Kernthemen erarbeitet:<\/p>\n<ul>\n<li>Unsere SPD in Oberhausen ist die Partei der <strong>sozialen Gerechtigkeit<\/strong>.<\/li>\n<li>Unsere SPD in Oberhausen ist die Partei der <strong>Bildungsgerechtigkeit<\/strong>.<\/li>\n<li>Unsere SPD in Oberhausen ist die Partei der <strong>neuen wirtschaftlichen Kompetenz<\/strong>.<\/li>\n<li>Unsere SPD in Oberhausen verbindet aktiven Klimaschutz und \u00d6konomie, denn <strong>Klimaschutz ist Menschenrecht<\/strong>.<\/li>\n<li>Und: leider in diesen Zeiten vielleicht wieder das wichtigste Thema; nein, kein Thema, sondern eine Frage der Geisteshaltung: <strong>Unsere SPD ist das Bollwerk gegen Rechts!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir sind das BOLLWERK gegen Rechts. Unsere Vorm\u00fctter und unsere Vorv\u00e4ter haben gelitten unter braunen Demagogen, sie kannten das Leid des Nazi-Terrors. Und denjenigen, die sich heute als Feinde dieser Demokratie permanent auf Demokratie berufen, um gegen Menschen zu hetzen und das als Meinungsfreiheit deklarieren, denen sagen wir: Wir werden euch politisch bek\u00e4mpfen, wo wir euch treffen. Diese Partei, deren Namen ich bewusst nicht nennen werde, ist gerade in Oberhausen extrem rechts. Wir lassen es niemals zu, dass solche Leute in diesem Land wieder die Oberhand gewinnen werden.<\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>wir stehen als Sozialdemokraten seit jeher f\u00fcr eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierungen, und daher m\u00f6chte ich euch bitten, dass wir gemeinsam als sichtbares Zeichen f\u00fcr George Floyd und alle diejenigen, die der Diskriminierung und dem Rassismus zum Opfer gefallen sind, eine Schweigeminute einlegen. Ich m\u00f6chte euch bitten, euch daf\u00fcr von euren Pl\u00e4tzen zu erheben. Ich danke euch!<\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>bevor wir jetzt den Blick auf unsere L\u00f6sungen richten, m\u00fcssen wir sicherlich auch einmal Bilanz ziehen und pr\u00fcfen: Was haben wir in den vergangenen 5 Jahren eigentlich unter einem CDU-Oberb\u00fcrgermeister erlebt?<\/p>\n<p>Werfen wir als Erstes mal einen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Unser politischer Gegner meint ja immer, er h\u00e4tte die Wirtschaftskompetenz f\u00fcr sich gepachtet, so nach dem Motto: Die Sozen k\u00f6nnen die Transferleistungen, und die Union kann Wirtschaft. Vergangene Woche ist uns diese \u00f6konomische Kompetenz schwarz auf wei\u00df bewiesen worden und zwar mit dem aktuellen St\u00e4dteranking zur wirtschaftlichen Entwicklung. Wir in Oberhausen belegen in der neuesten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Bereich Wirtschaftsstruktur Platz 401 \u2013 von 401 Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten! Danke, Herr Oberb\u00fcrgermeister, das haben Sie ja klasse hinbekommen.<\/p>\n<p>Dieser Entwicklung zum Trotz erz\u00e4hlen der OB und seine Partei das Ammenm\u00e4rchen des wirtschaftlichen Aufschwungs unserer Stadt, der Mitte M\u00e4rz aber leider pandemiebedingt j\u00e4h unterbrochen wurde. Herr Oberb\u00fcrgermeister, allein der weltwirtschaftliche Boom hat daf\u00fcr gesorgt, dass Sie \u00fcberhaupt leicht positive Zahlen in Ihrer Bilanz vorweisen k\u00f6nnen: Unsere Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken und die sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse in Oberhausen sind seit 2015 bis 2019 um 2,5 Prozent angestiegen.<\/p>\n<p>Nur, ist das wirklich auch ein gutes Ergebnis? NRW-weit lag der Anstieg bei 6,4 Prozent! Und jetzt k\u00f6nnte man vielleicht meinen, dieses NRW-Ergebnis liegt an der Entwicklung in den Landkreisen oder in Gro\u00dfst\u00e4dten wie K\u00f6ln oder D\u00fcsseldorf. Weit gefehlt: Die Wahrheit ist, dass wir anderen Ruhrgebietsst\u00e4dten weit hinterherhinken: Duisburg plus 4,7 Prozent, Gelsenkirchen plus 4,7 Prozent, Herne plus 4,8 Prozent, Bochum plus 6,4 Prozent und Dortmund plus 10,8 Prozent. Alles SPD-regierte St\u00e4dte! Von Menschen gef\u00fchrt, die nichts von Wirtschaft verstehen. Wir liegen sogar weit abgeschlagen hinter Herne! Hinter Gelsenkirchen!<\/p>\n<p>Um hier endlich erfolgreich bestehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir massiv in die Wirtschaftsf\u00f6rderung unserer Stadt investieren. Es kann eben nicht sein, dass eine Stadt wie Oberhausen mit einer Handvoll Mitarbeiter versucht, so etwas wie F\u00f6rderung von Wirtschaftsunternehmen zu betreiben. Das ist l\u00e4cherlich. Noch dazu ist seit Jahresanfang bekannt, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der OWT die Gesellschaft zum 30.06. verl\u00e4sst. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem geeigneten Nachfolger hat sich leider zu einer H\u00e4ngepartie entwickelt.<\/p>\n<p>Suchen wir also die Erfolge dieser &#8222;Z\u00e4sur&#8220; des CDU-Oberb\u00fcrgermeisters, dann brauchen wir eine Lupe. Warum? Um nach den Projekten zu suchen, die erfolgreich ans Laufen gebracht wurden. Machen wir es kurz: Br\u00fcckenschlag nix passiert, Multifunktionsgeb\u00e4ude Osterfeld, was f\u00fcr ein Geb\u00e4ude? Ja genau, nix passiert. Bahnhof Sterkrade auch nix passiert und die Nachfolgeregelung f\u00fcr das Gel\u00e4nde des Osterfelder Hallenbades \u2013 Fehlanzeige.<\/p>\n<p>Dann Edeka. Hier wird eine Gewerbefl\u00e4che verscherbelt mit dem Hinweis darauf, dass hier 500 \u2013 den Holtenern versprach man sogar \u00fcber 1000 \u2013 neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden. &#8222;Welche Arbeitspl\u00e4tze?&#8220;, fragt ihr euch zu Recht. Diese Branche, die Logistik, ist automatisiert. In wenigen Jahren l\u00e4uft das dort vollautomatisch. Da arbeitet dann kaum noch jemand. Aber die Halle, die steht dann da, und der LKW-Verkehr nervt die Anwohner. Und auf welchem Deckel werden wohl gewerbesteuertechnisch die LKW-Fahrer laufen? Auf unserem Oberhausener Deckel?<br \/>\nNa klar\u2026<\/p>\n<p>Stattdessen werden aus der Not, um dem B\u00fcrger \u00fcberhaupt etwas pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, Nebelkerzen gez\u00fcndet:<\/p>\n<p>Wohnkonzept Stahlwerksgel\u00e4nde! Zugrunde liegt dem eine Handzeichnung auf Grundschulniveau. Es fehlt jegliche verkehrstechnische Anbindung oder sonstige weiterreichende Erkl\u00e4rungen. Aber das ist ja kein Zufall, dass das nicht geklappt hat.<\/p>\n<p>Der zust\u00e4ndige Dezernent, Herr G\u00fcldenzopf, ein alter Kumpel des OB aus Zeiten bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, ist eine v\u00f6llige Fehlbesetzung. Fachlich und inhaltlich ist der Zugang aus Berlin v\u00f6llig ungeeignet. Bereits in Th\u00fcringen ist dieser Mann grandios in der Landespolitik gescheitert. Herr G\u00fcldenzopf brauchte wohl einen neuen Job. Unser politischer Gegner h\u00e4tte an dieser Stelle wohl von alten Seilschaften gesprochen!<\/p>\n<p>Die Nebelkerze &#8222;Wohnen auf dem Stahlwerksgel\u00e4nde&#8220; erinnert leider fatal an das Versprechen, sich um die Menschen im und rund um das Rotlichtviertel k\u00fcmmern zu wollen. Wie bei der letzten OB-Wahl musste da wohl auf die Schnelle mal wieder ein plakatives Wahlkampfthema her. Na ja, ihr wisst selbst, wie schnell der OB diese Menschen nach seiner Wahl wieder vergessen hat.<\/p>\n<p>Und wenn wir schon dabei sind, die Erfolge dieser Z\u00e4sur aufzulisten, kommen wir unweigerlich zur Verkehrspolitik. Wer k\u00fcmmert sich eigentlich um das Chaos bei der Verkehrsplanung? Offenbar niemand.<\/p>\n<p>Und dass ein OB, der als allererstes mal Verantwortung f\u00fcr seine Stadt \u00fcbernehmen sollte, sich aus parteitaktischen Gr\u00fcnden in der Frage der Altschuldenproblematik so derma\u00dfen bedeckt h\u00e4lt, das ist \u2013 ich kann es nicht anders sagen \u2013 besch\u00e4mend!!<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das aber f\u00fcr uns, liebe Genossinnen und Genossen? Ich bin \u00fcberzeugt, dass wir diese Wahl gewinnen werden. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr viel tun, das ist klar, aber wir werden das gemeinsam schaffen. Wir sind nah bei den Menschen, wir sprechen Probleme an und werden diese auch l\u00f6sen! <strong>WIR HALTEN ZUSAMMEN!<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenhalt allein wird nat\u00fcrlich nicht reichen. Selbstverst\u00e4ndlich brauchen wir auch Inhalte und eigene Ideen der Gestaltung. Es braucht \u00fcbergeordnete Themen, die wir in unserem OB-Wahlkampf nach vorne stellen und es braucht nat\u00fcrlich auch eure spezifischen Themen, die f\u00fcr die Menschen in euren Ortsteilen wichtig und entscheidend sind.<\/p>\n<p>Ich habe euch zu Beginn meine Kernthemen genannt. Ich denke, \u00fcber unsere Haltung gegen Rechts brauchen wir nicht weiter zu reden. Diese Haltung ist tief in der DNA unserer Partei verankert und heute vielleicht wichtiger denn je.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind wir aber die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Das sind wir den Oberhausenerinnen und Oberhausenern hier schuldig. Das ist unsere Aufgabe. Wir k\u00fcmmern uns darum, dass wir auch f\u00fcr die Seniorinnen und Senioren eine lebenswerte Stadt bleiben. Denn gerade den \u00c4lteren, die mit ihrer Lebensleistung zum Wohl und Gedeihen unserer Stadtgesellschaft beigetragen haben, sind wir nicht nur zu Dank verpflichtet, nein, wir haben auch daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass wir diesem Dank auch mit entsprechenden, altersgerechten Angeboten Ausdruck verleihen. Daf\u00fcr habt Ihr auf eurer letzten Fraktionsklausur bereits entsprechende Ma\u00dfnahmen, wie z.B. den Aufbau entsprechender Quartierb\u00fcros, die Erstellung eines Seniorenf\u00f6rderplans oder auch Beratungsangebote zum barrierefreien Wohnen beschlossen. Diese gilt es jetzt umzusetzen!<\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/p>\n<p>wir st\u00fctzen und unterst\u00fctzen gerade diejenigen, die unsere Hilfe brauchen. Wir st\u00fctzen die Arbeitsuchenden, die Schwachen und die Kranken in unserer Gesellschaft. Wir st\u00fctzen die Alleinerziehenden \u2013 das sind in der Regel immer noch Frauen \u2013 aber auch die Familien mit zwei Erwerbst\u00e4tigen, die jeden Monat arbeiten, um alle Kosten decken zu k\u00f6nnen. Denen halten wir den R\u00fccken frei.<\/p>\n<p>Aber Corona hat uns auch gezeigt, dass gerade wieder die Frauen diejenigen sind, die in Krisenzeiten am meisten unter desolaten Betreuungsangeboten leiden. Hier werden wir ansetzen und endlich f\u00fcr die Rahmenbedingungen sorgen, die notwendig sind, damit sich auch Frauen ohne schlechtes Gewissen und vor allem ohne Nachteile der Gestaltung ihrer beruflichen Karriere widmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unsere SPD in Oberhausen ist aber auch die Partei der Bildungsgerechtigkeit. Wir haben es auf den Weg gebracht, dass wir inzwischen so viele gut ausgebildete Leute in dieser Gesellschaft haben. Vor euch steht jemand, dem es so ergangen ist. Ich bin der erste mit Abitur in meiner Familie, mein Vater war Bergmann, mein Gro\u00dfvater auch. Mein Vater auf der Zeche Wilhelmine Victoria in Gelsenkirchen He\u00dfler. Ich wei\u00df also, wie es ist, wenn Menschen hart arbeiten m\u00fcssen. Ich bin Baujahr 1969 und f\u00fcr mich war es Ende der 70er schon problemlos, als Arbeiterkind ein Gymnasium besuchen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df aber auch, dass dies nicht selbstverst\u00e4ndlich war. Diejenigen unter uns, die vielleicht 10 Jahre \u00e4lter sind als ich, haben auch noch andere Zeiten kennengelernt. Dass meine Generation nicht mehr zu sp\u00fcren bekam, dass eigentlich nur Akademikerkinder auf Gymnasien willkommen waren, daf\u00fcr bin ich unserer Partei zutiefst dankbar. Das ist ausschlie\u00dflich Verdienst unserer SPD, liebe Genossinnen und Genossen!<\/p>\n<p>Aber auch heute haben wir in Bezug auf das Thema Bildungsgerechtigkeit noch viel zu tun. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass wir bereits den Kleinsten unserer Gesellschaft einen guten Start erm\u00f6glichen. Als euer Oberb\u00fcrgermeister werde ich schnellstens daf\u00fcr sorgen, dass die immer noch fehlenden rund 700 Kita-Pl\u00e4tze umgehend zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Dass Kita-Pl\u00e4tze in Oberhausen junge Familien finanziell schwer belasten, w\u00e4hrend andernorts solche Pl\u00e4tze kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen, ist ein gesellschaftlicher Skandal, den wir auf Landesebene l\u00f6sen m\u00fcssen. Daf\u00fcr setzen wir uns ein, denn <strong>WIR HALTEN ZUSAMMEN!<\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus brauchen wir auch eine neue Gesamtschule in Oberhausen. Hierf\u00fcr ist schnellstens ein geeigneter Standort zu suchen, weil die Sch\u00fclerzahlen ab 2025 sehr deutlich ansteigen werden.<\/p>\n<p>Sprechen wir \u00fcber Schulen, m\u00fcssen wir \u00fcber Digitalisierung reden. Die noch gegenw\u00e4rtige Krise hat dies \u00fcberdeutlich gezeigt. Was in Monheim geht, sollte auch f\u00fcr Oberhausen selbstverst\u00e4ndlich sein. Deswegen werden wir nach der Wahl daf\u00fcr sorgen, dass wir jeder Sch\u00fclerin, jedem Sch\u00fcler und selbstverst\u00e4ndlich jedem Lehrer \u00fcber ein neues Programm &#8222;Jedem Kind ein Tablet&#8220; ein kostenloses Tablet zur Verf\u00fcgung stellen, und zwar \u2013 das ist ganz wichtig und entscheidend \u2013 unabh\u00e4ngig vom Einkommen der Eltern!<\/p>\n<p>Ja genau, unabh\u00e4ngig vom Einkommen, denn nur weil man nicht von Transferleistungen lebt, bedeutet dies nicht automatisch, dass alle Eltern in der Lage sind \u2013 und es soll auch heute noch Familien mit zwei oder mehr Kindern geben \u2013 dass alle in der Lage sind, ihren Kindern entsprechende Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung zu stellen. Hierf\u00fcr muss die Stadt als Bildungstr\u00e4ger aufkommen und nat\u00fcrlich auch die zur Verf\u00fcgung stehenden F\u00f6rdermittel nutzen. Selbstverst\u00e4ndlich ben\u00f6tigen wir daf\u00fcr auch endlich den Breitbandausbau, der in 5 Jahren des CDU-Oberb\u00fcrgermeisters immer noch nicht angefangen hat.<\/p>\n<p>Die Fortf\u00fchrung des auslaufenden Programms &#8222;Gute Schule 2020&#8220; mit einem Anschlussprojekt &#8222;Gute Schule 2025&#8220; ist daf\u00fcr zwingend. Unsere Landtagsfraktion hat dazu bereits ein Konzept mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro aufgelegt.<\/p>\n<p>Und wenn wir schon von Schule sprechen: Die Reinigung der Sanit\u00e4rbereiche muss endlich in ausreichendem Ma\u00dfe erfolgen \u2013 und zwar nicht nur in Corona-Zeiten. Das ist eine \u00f6ffentliche Aufgabe, und es kann nicht sein, dass Eltern an weiterf\u00fchrenden Schulen daf\u00fcr zur Kasse gebeten werden. Wir werden das \u00e4ndern! Daran k\u00f6nnt ihr mich nach der Wahl im September messen. Aber vielleicht ist das ja in Bottrop bereits besser gel\u00f6st. Dorthin schickt n\u00e4mlich der CDU-Oberb\u00fcrgermeister seine Kinder zur Schule!<\/p>\n<p>Jetzt kommen wir noch zu einem ganz wesentlichen meiner Kernthemen: Unsere SPD in Oberhausen ist die Partei der neuen, wirtschaftlichen Kompetenz!<\/p>\n<p>Zurzeit fokussieren sich alle Anstrengungen nat\u00fcrlich auf die unmittelbaren Folgen oder man kann besser sagen, auf die Sch\u00e4den der Corona-Pandemie. Hierzu bringen wir in die n\u00e4chste Ratssitzung am 22.06. auf Initiative von Sonja Bongers und mir einen Antrag f\u00fcr ein kommunales Sofortprogramm ein, damit die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt nicht ins Bodenlose f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Mittel- und langfristig h\u00e4ngt das Gedeihen einer Stadt aber immer an dem Thema gut bezahlter und sicherer Arbeitspl\u00e4tze. Denn nur wenn Menschen in ausreichender Zahl in Lohn und Brot stehen, k\u00f6nnen wir am Ende auch unseren sozialen Verpflichtungen gerecht werden.<\/p>\n<p>Das Dilemma ist, dass solche Arbeitspl\u00e4tze aber nicht vom Himmel fallen. Daf\u00fcr werden wir zun\u00e4chst investieren m\u00fcssen. Deshalb werden wir unsere Wirtschaftsf\u00f6rderung sehr deutlich ausbauen und weiter entwickeln zu einer Wirtschafts- und Strukturentwicklungsgesellschaft, die die stadtplanerische Entwicklung Oberhausens mit einem ganzheitlichen Ansatz sicherstellt.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt neben einer Verkehrsplanung, die diesen Namen auch verdient, insbesondere auch die Erstellung und Umsetzung von Konzepten zur Entwicklung der Innenst\u00e4dte, der Wohnquartiere und der Industrie- und Gewerbefl\u00e4chen sowie \u2013 ganz wichtig \u2013 die Sicherstellung des Abrufs aller st\u00e4dtebaulichen F\u00f6rdermittel. Oberhausen ist nachweislich keine reiche Kommune und gerade wir k\u00f6nnen es uns bei unserem eng gestrickten Haushalt schlichtweg nicht leisten, auch nur einen Cent an F\u00f6rdermitteln zu verschenken. In Gelsenkirchen und Essen werden z.B. heruntergekommene Immobilien mit \u00f6ffentlichen Mitteln gekauft und saniert.<\/p>\n<p>Warum machen die das? Ganz einfach: weil sie damit Wohnr\u00e4ume und Stadtbilder aufwerten, dem \u00f6rtlichen Handwerk Auftr\u00e4ge zuf\u00fchren und in der Folge auch noch gut bezahlte Arbeitspl\u00e4tze sichern und neue schaffen.<\/p>\n<p>Die neue Wirtschaftsf\u00f6rderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft wird diesem Beispiel nacheifern und \u00fcberdies tragf\u00e4hige Konzepte z.B. f\u00fcr das Stahlwerksgel\u00e4nde oder f\u00fcr das riesige Areal der alten Zeche Sterkrade entwickeln. Das ist ein aktiver und h\u00f6chst effizienter Beitrag zur Stadtentwicklung liebe Genossinnen und Genossen, unsere Stadtspitze muss dies nur wollen!<\/p>\n<p>\u00dcberdies zeigt das Beispiel Gelsenkirchen und Essen, dass dies sowohl in SPD- als auch in CDU-gef\u00fchrten St\u00e4dten m\u00f6glich ist und funktioniert!<\/p>\n<p>Kommen wir zu dem letzten meiner Kernthemen, dem aktiven Klimaschutz und ihr werdet sehen, liebe Genossinnen und Genossen, hier gibt es durchaus viele \u00dcberschneidungen zu den vorgenannten Wirtschaftsthemen. Aktiver Klimaschutz muss eng mit dem Thema Strukturentwicklung und Stadtplanung verzahnt werden.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich glaube nicht, dass Klimaschutz in erster Linie \u00fcber Verbote und Beschr\u00e4nkungen gestaltet werden kann.<\/p>\n<p>Vielmehr bin ich davon \u00fcberzeugt, dass Klimaschutz pragmatischer L\u00f6sungen bedarf. Es muss den Menschen Spa\u00df machen, dass das was sie tun, gleichzeitig einen Beitrag f\u00fcr das Wohlergehen unseres Planeten leistet. Klimaschutz muss erlebbar, anfassbar und bestenfalls auch noch mit monet\u00e4rer Ersparnis verbunden sein.<\/p>\n<p>Wir werden deshalb das Konzept &#8222;Innovation City&#8220; auf ganz Oberhausen und insbesondere auch auf die st\u00e4dtischen Immobilien ausdehnen. Unser Genosse und Alt-OB Burkhard Drescher, der dieses Projekt in Bottrop massiv vorangetrieben hat, steht in den Startl\u00f6chern, um uns hier mit all seiner Expertise und Erfahrung auf diesem Gebiet zu unterst\u00fctzen und uns zu begleiten. \u00dcbrigens werden die Kosten f\u00fcr die ben\u00f6tigte Manpower z.B. an Energie-Beratern oder Quartierb\u00fcros zu 80% vom Land \u00fcbernommen. Die fehlenden 20% k\u00f6nnen \u00fcber KfW-Mittel kostenneutral f\u00fcr die Stadt dargestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Innenst\u00e4dte brauchen wir einen &#8222;green deal&#8220; unter Einbezug der Bewohner, Einzelh\u00e4ndler, Besucher und Immobilienbesitzer. Die F\u00f6rdermittelbindung l\u00e4uft im n\u00e4chsten Jahr aus. Das gibt uns die M\u00f6glichkeit, auf die ver\u00e4nderten Bedingungen und M\u00f6glichkeiten des Einzelhandels zu reagieren. Der braucht n\u00e4mlich l\u00e4ngst nicht mehr die r\u00e4umlichen Kapazit\u00e4ten, mit denen vor Jahrzehnten geplant wurde.<\/p>\n<p>Wir werden daher unsere Innenst\u00e4dte in Quartiere umwandeln, in denen Wohnen und Handel gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Wir werden hierzu Gr\u00fcn und Wasser einbeziehen \u2013 f\u00fcr Sterkrade gibt es ja bereits durch das integrierte Handelskonzept der IHK entsprechende Pl\u00e4ne \u2013 Freizeit und innerst\u00e4dtisches Wohnen neugestalten und damit der Abw\u00e4rtsspirale der alten Handelszentren entgegenwirken.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich geh\u00f6ren aber auch intelligente Verkehrskonzepte zum aktiven Klimaschutz dazu. Um dem aktuellen umweltbelastenden Verkehrschaos zu begegnen, ben\u00f6tigen wir dringend ein neues Mobilit\u00e4tskonzept. Die Arbeit an diesem Konzept werden wir unmittelbar nach dem 13. September mit Hochdruck aufnehmen und dabei alte, neue und auch ausgefallene Vorschl\u00e4ge neu oder erstmalig bewerten. Sicher geh\u00f6rt dazu auch die Reaktivierung der Pl\u00e4ne zur Linie 105, um insbesondere den oft chaotischen Zust\u00e4nden rund um die Neue Mitte zu begegnen.<\/p>\n<p>Da unsere Stadt unterirdisch nur schwer und mit unkalkulierbaren Kosten erschlie\u00dfbar ist, sollten wir eben an oberirdische Konzepte denken. Seilbahnen k\u00f6nnen hier effiziente und preisg\u00fcnstige Entlastung bieten und so auch zur Reduzierung des umweltbelastenden Individualverkehrs beitragen. Ich schlage daher vor, dass wir uns so schnell wie m\u00f6glich damit auseinandersetzen und im ersten Schritt die Realisierung einer Seilbahnverbindung &#8222;Stadion Niederrhein \u2013 Gasometer \u2013 Centro \u2013 Stahlwerk&#8220; in Angriff nehmen.<\/p>\n<p>Ich vermute, dass diejenigen, die diese \u00dcberlegungen sofort als Hirngespinst abtun, \u00fcber die Trasse vor vielen Jahren \u00e4hnlich gedacht haben. Heute d\u00fcrfte aber jedem klar sein, dass eben diese Trasse ma\u00dfgeblich zur Akzeptanz und zur h\u00f6heren Nutzung des \u00d6PNV beigetragen hat und dass hier\u00fcber eine erhebliche positive Auswirkung auf die Umweltbilanz unserer Stadt erzielt wird. Es versteht sich von selbst, dass wir im gleichen Zuge die Pr\u00fcfung neuer S-Bahn-Anschl\u00fcsse in Alstaden, Buschhausen und auf dem Stahlwerksgel\u00e4nde vorantreiben werden.<\/p>\n<p>Liebe Genossinnen und Genossen, das ist mein \u00dcberblick \u00fcber die Top-Themen, die ich in den n\u00e4chsten Wochen voranstellen werde.<\/p>\n<p>Ich bitte euch nun um euer Vertrauen und um eure Unterst\u00fctzung. Es w\u00e4re mir eine Ehre, mit euch in den kommenden Wahlkampf ziehen zu d\u00fcrfen. Ich verspreche euch, dass ich mit all meiner Energie und Leidenschaft, mit meiner Wirtschaftserfahrung aus \u00fcber 30 Jahren Sparkasse und mit all meiner Kraft mit euch gemeinsam k\u00e4mpfen werde, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen werden:<\/p>\n<p>Wir wollen die st\u00e4rkste Kraft im Rat der Stadt Oberhausen und in den drei Bezirksvertretungen Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld bleiben, damit Christiane Gerster-Schmidt Bezirksb\u00fcrgermeisterin wird, damit Uli Real mit seiner hervorragenden Arbeit der letzten 5 Jahre Bezirksb\u00fcrgermeister von Sterkrade bleibt und das gleiche gilt nat\u00fcrlich f\u00fcr die tolle Arbeit \u2013 und davon durfte ich mich bereits selbst \u00fcberzeugen \u2013 von Thomas Krey als Bezirksb\u00fcrgermeister von Osterfeld.<\/p>\n<p>Aber nochmal zu unseren Wahlzielen: Wir wollen so stark werden, dass eine Koalition gegen die Interessen unserer Fraktion mit Sonja Bongers an der Spitze nicht m\u00f6glich sein wird und nat\u00fcrlich wollen wir nach kurzer Unterbrechung auch wieder den Chef im Oberhausener Rathaus stellen.<\/p>\n<p><strong>WIR HALTEN ZUSAMMEN<\/strong>, liebe Genossinnen und Genossen! Lasst uns zusammen k\u00e4mpfen f\u00fcr ein soziales, gerechtes und zukunftsf\u00e4higes Oberhausen!<\/p>\n<p><strong>WIR HALTEN ZUSAMMEN,<\/strong> wir k\u00e4mpfen zusammen Seite an Seite!<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr eure Aufmerksamkeit und Gl\u00fcckauf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thorsten Berg ist nun auch offiziell der Oberb\u00fcrgermeister-Kandidat der Oberhausener SPD. 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